Wie bindet man eine Krawatte in 10 Sekunden?

Wie bindet man eine Krawatte in 10 Sekunden?

Mit Pia und Matthias hatten wir uns ein paar Monate vor ihrer Hochzeit getroffen, um (wie wir es immer im Vorfeld einer Hochzeitsreportage machen) die Details zu besprechen und uns ein erstes Mal zu beschnuppern. Angedacht waren die fotografische Begleitung ihrer kirchlichen Trauung, ein Paarshooting und die Feier danach mit ca. 70 Gästen. Im Laufe unseres netten Beisammensitzens in einem Café am Winterfeldplatz stellte sich dann aber heraus, dass die beiden bereits ein paar Stunden vor ihrer kirchlichen Trauung standesamtlich heiraten würden, in kleinem Kreis… und direkt bei uns um die Ecke im Rathaus Schöneberg.
Weil wir an dem Datum bisher keinen weiteren Termin hatten, boten wir spontan an, auch dort für sie dabei zu sein und die standesamtliche Trauung ebenfalls zu fotografieren. Kostenlos. So dass die beiden schlussendlich ein Erinnerungs-Komplettpaket ihres großen Tages haben würden.

Der Hochzeitssamstag startete mit tollem Sonnenschein, der Trausaal im Rathaus Schöneberg bot eine angemessen Kulisse, und die Trauung im engsten Kreis verlief in schöner Atmosphäre. Wir waren im Nachhinein sehr froh, dass wir auch dort bereits dabei sein durften.

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Da wir anschließend noch ein wenig Zeit hatten, bis wir mittags die Vorbereitungen der beiden auf die kirchliche Trauung fotografieren sollten, nutzten wir den kleinen Puffer, um noch einmal nach Hause zu fahren, ein paar Akkus zu laden (die der Kameras und auch unsere eigenen) und uns kurz zu stärken, ehe wir Richtung Heiligensee aufbrachen.

trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin wedding photography berlin-7274Dieses Mal tauschten Tobi und ich die Rollen, und Tobi begleitete die Braut bei ihrer trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin wedding photography berlin-8495Vorbereitung im Haus ihrer Eltern und beim Friseur, und ich fuhr zu Matthias, der sich zu Hause mit seinem Trauzeugen und ein paar Familienmitgliedern für die Kirche in Schale warf.
Dieser Ort schien zu Beginn der stressfreiere zu sein, da duschen und einen Anzug anziehen erstmal nicht nach einer großen Herausforderung klangen. Das stimmte auch… so lange bis Matthias auffiel, dass weder er noch einer der Anwesenden gut im Binden einer Krawatte ist. So wurde dann noch auf die Schnelle der Computer hochgefahren und YouTube angeworfen, um sich mit Hilfe eines Krawatten-Tutorials doch noch standesgemäß herausputzen zu können 😀

Dann ging es für uns auch schon los Richtung Kirche. Dort angekommen fotografierte ich das Eintreffen der Gäste, die Kirche und Dekorationen, und wir erwarteten gespannt die Ankunft der Braut. Und warteten. Und warteten. Als es auf 14 Uhr zuging und ich von Tobi immernoch keine „Wir sind auf dem Weg, halte Dich bereit für die Bilder vom Einzug in die Kirche“-Nachricht bekommen hatte, wurde nicht nur ich langsam nervös. Plötzlich ging unter dem Bräutigam, dem Pfarrer und einigen anderen das Gerücht um, dass Braut und Trauzeugin beim Friseur festsaßen, da der Autoschlüssel des Brautautos in selbigem läge und es keinen greifbaren Ersatzschlüssel gäbe.

trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin wedding photography berlin-7453Oh jeh… „Aber keine Panik, der Zweitschlüssel liegt in der Wickeltasche, und die ist zu Hause.“ Es müsse nur kurz jemand rüberfahren und ihn holen, zum Friseur bringen und die beiden könnten – wenn auch mit kleiner Verzögerung – bald in der Kirche sein. Gesagt, getan. Jedenfalls teilweise… nämlich bis zu dem Punkt, an dem sich herausstellte, dass besagte Wickeltasche mit dem Ersatzschlüssel gar nicht zu Hause, sondern im selben Auto lag, in dem sich auch der andere Schlüssel befand. Oh. So wurde kurzerhand erneut umdisponiert, und Braut und Trauzeugin wurden einfach mit einem anderen Auto abgeholt und ein Schlosser bestellt, der während der Trauung das Auto öffnen sollte. Als mit einer fast halbstündigen Verspätung alle Hauptpersonen anwesend waren, konnte es dann losgehen. Der Pfarrer vollzog eine sehr liebevolle und ausführliche kirchliche Trauung, die manche zu Tränen rührte, und im Anschluss fand auch gleich noch die Taufe des jüngsten Sprösslings der beiden statt. Wie brav er blieb!

trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin Paarshooting wedding photography berlin-1010Leider hatte es inzwischen begonnen stark zu regnen, aber die ersten Gratulationentrumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin Paarshooting wedding photography berlin-1081 vor der Kirche fanden zumindest halbwegs im Trockenen statt, bevor sich die ganze Truppe auf den Weg zur Feier-Location, der Villa Felice machte. Während es Snacks, Getränke und erste kleine Spiele gab, wurde auch der inzwischen wieder stärker gewordene Regen weniger, so dass Tobi und ich das Brautpaar für das geplante Paarshooting entführen konnten. Für etwas mehr als eine Stunde fuhren wir erst mitten in die Natur (Konradshöhe) und fotografierten die beiden auf einem Feld, bevor wir für weitere Fotos an einem menschenleeren, kleinen Strand Halt machten. Die ganze Zeit blieb es tatsächlich trocken und es entstanden wunderschöne Bilder.

Dann ging es auch schon wieder zurück, denn die Hochzeitstorte wartete. Wir blieben im Anschluss noch für ca. zwei weitere Stunden vor Ort und fotografierten die Torte, das Abendessen und den Hochzeitstanz, bevor wir uns im Anschluss an die Gruppenfotos gegen 21:30 Uhr nach einem langen, aber erfolgreichen Tag geschafft, aber glücklich auf den Heimweg machten.

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Wer mehr Fotos von dieser Hochzeit sehen möchte, kann gerne unsere Hochzeitsfotografie Berlin – Galerie besuchen.

Wenn aus keinem Hochzeitsfotografen plötzlich zwei werden…

Wenn aus keinem Hochzeitsfotografen plötzlich zwei werden…

Dieses Wochenende durften wir mal wieder ein Paar über zwei Tage begleiten, und – das kann ich schon vorweg nehmen – es hätten auch gern vier sein gedurft.

Eigentlich wollten Suse und Stefan überhaupt keinen Fotografen für ihre Hochzeit engagieren (unerhört!). Am Ende haben sie sich aber doch dafür entschieden – im  Namen von trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin ein „danke“ an die Freunde und Verwandten, die sie dazu überredet haben – und zu unserer Freude waren wir diejenigen, die die beiden schlussendlich bei ihrer Trauung begleiten durften. Bei unserem Vorgespräch ein paar Wochen vor dem Termin kristallisierte sich dann zusätzlich noch die Idee heraus, sich evtl. einige Zeit später noch einmal für ein gemeinsames Paarshooting zu treffen – und am Ende wurde aus dieser erst sehr vagen Idee tatsächlich der feste Plan, mit den beiden auch den folgenden Tag zu verbringen und dort nicht nur ein Paarshooting stattfinden zu lassen, sondern im Anschluss auch noch ihre Hochzeitsfeier fotografisch festzuhalten. Yay!

Am Hochzeitstag waren wir wie üblich viel zu früh vor Ort. Tobi hatte ein paar Wochen vorher schon das – absolut nicht fotogene – Standes-/Bürgeramt Lichtenberg und die nahe Umgebung besichtigt, um sich ein Bild von den Lichtverhältnissen zu machen und zu schauen, ob und wo es trumpp-exposures hochzeitsfotografie berlin wedding berlin -dort geeignete Plätze für Paar- und Gruppenbilder gibt. So hatten wir am Freitag Morgen tatsächlich nicht mehr viel zu tun bevor es losgehen sollte, haben dann aber entspannt bei Sonnenschein einfach das Paar beobachtet, das vor Susanne und Stefan getraut werden sollte und konnten auch das Eintreffen von Stefan und den ersten Gäste miterleben und die Ankunft von Suse fotografieren. So schön auch die straff durchgeplanten Hochzeiten sind, bei der die Braut bis zur letzten Sekunde versteckt wird, um erst zu den ersten Takten der Musik in die Kirche/das Standesamt einzulaufen, so schön sind auch so ungetaktete Hochzeiten wie diese, wenn man beobachten kann, wie das Brautpaar und die Gäste gemeinsam in die Zeremonie starten, vorher zusammenstehen und sich unterhalten, Witze machen und wir diese entspannten, irgendwie auch intimen Momente einfangen können.

Nach der Trauung und den Gratulationen ging es dann für uns alle nur ein paar Schritte weiter in einen nahegelegenen Park, wo wir noch ein wenig Zeit für Gruppenfotos und ein Paarshooting hatten. Was für eine coole kleine Hochzeitsgesellschaft das war! Wir hatten unheimlichen Spaß mit der Truppe!

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Nachdem für die Familien- und Gruppenbilder nicht nur gestanden, sondern auch gehüpft und gelegen wurde, schnappten wir uns anschließend noch einmal Suse und Stefan und entführten sie ein paar Ecken weiter für ein kurzes Paarshooting.

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Danach war für uns der erste Tag mit den beiden und ihren Freunden und Familien auch schon beendet, und wir machten uns auf den Heimweg, um schon einmal die ersten Bilder zu entwickeln und am nächsten Tag ausgeruht zu sein.

Am Samstag waren wir mit Suse und Stefan im Tierpark Berlin verabredet, wo wir im und trumpp-exposures hochzeitsfotografie berlin wedding berlin -um das Schloss Friedrichsfelde mit ihnen Paarfotos machen wollten. Tobis erstes Mal im Tierpark! Ein schönes Bild, wie die zwei im kompletten Hochzeits-Outfit vor dem Tierpark auf uns zugelaufen kamen! Wir haben dann bei schönstem Wetter (nur der armen Braut wurde in ihrem Kleid zwischenzeitlich sehr warm) an mehreren Plätzen wunderbare Fotos machen können und sind sogar im Tropenhaus bei den Krokodilen gewesen… nur ins Schloss hinein durften wir dann leider doch nicht. Aber das machte eigentlich überhaupt nichts. Stattdessen haben wir uns dann noch einen anderen schönen Platz unter Bäumen für weitere Fotos ausgesucht.

Im Anschluss ging es zu den beiden nach Hause, wo ein liebevoll dekorierter Garten auf uns und die Gäste wartete. Tobi schoss noch ein paar Bilder von den beiden, während ich mich (zumindest fotografisch) um die Deko und das Essen kümmerte. Und dann… ja, dann zogen leider dicke schwarze Wolken auf, und nur Minuten später ergoss sich ein stürmisches Unwetter über uns, die Gäste, den Garten und ganz Berlin. Mal wieder ein „Ausnahmezustands“-Tag wie wir ihn diesen Sommer leider schon oft in Berlin erlebten. Die Gartenparty konnte so natürlich nicht wie geplant stattfinden. Stattdessen hielten die Gäste entweder die vom Verwehen bedrohten Pavillons im Garten fest… oder sich im Trockenen auf. Mannomann, tat uns das für Suse und Stefan leid! Trotz allem genossen die Gäste ein nettes Beisammensein, und Tobi und ich hielten dies natürlich in Bildern fest. Man muss das Wetter eben nehmen wie es kommt und die Feste feiern wie sie fallen 🙂

Wir hatten ein unheimlich tolles Wochenende mit den beiden, und auch das anschließende Nachtreffen zur Fotoübergabe dehnte sich auf fast 3 Stunden aus, und hätten wir nicht anschließend noch etwas vorgehabt und die zwei 3 Tage später wieder arbeiten müssen, würden wir evtl. noch immer zusammen sitzen und uns über Gott und die Welt unterhalten.

trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin wünscht Euch beiden alles Gute für die Zukunft, bleibt wie Ihr seid! Es war uns eine Ehre!

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Wer mehr Fotos von dieser Hochzeit sehen möchte, kann gerne unsere Hochzeitsfotografie Berlin – Galerie besuchen.

Als Hochzeitsfotograf von A nach B….und zurück

Als Hochzeitsfotograf von A nach B….und zurück

Der Hochzeitsfotograf und die Verpackungen…

Egal, ob wir in unserer Homebase Berlin oder über die Stadtgrenzen hinaus gebucht sind: Als Hochzeitsfotograf hat man immer eine Menge Equipment dabei, um bei dem jeweiligen Auftrag zur vollen Zufriedenheit der Kunden arbeiten zu können. Unsere Ausrüstung bringt je nach Auftrag und Umfang der Kundenwünsche zwischen 8-20 kg auf die Waage. Kamera, Zweit- & Drittkamera, Videokamera, Objektive, Stative, Akkus, Ladegeräte, Blitze, Softboxen, Laptops etc…..
Da all diese Geräte nicht nur viel wiegen, sondern auch einen hohen finanziellen Wert haben (den man sich als Hochzeitsfotograf erst mal verdienen muss…), spielen für uns geeignete Taschen und Koffer eine extrem große Rolle: Sie sollen nicht nur chic aussehen, sondern praktisch beim Transport sein UND uns vor Ort einen schnellen  Zugriff auf all unsere Geräte ermöglichen. Außerdem braucht man eine ideale Aufteilung der Taschen in stationäre Homebase und Umhängetaschen, mit denen man durch die Gegend rennen kann, ohne dabei Hochzeitsgäste anzurempeln und dennoch genug Equipment für die jeweilige Situation in petto zu haben. Im Folgenden stellen wir Euch unsere idealen allround-Begleiter vor, die sich im Laufe der Zeit (und nach langer Recherche) als (für unsere Ansprüche) perfekt erwiesen haben. Ganz ehrlich – wenn man das hier liest mag es einem nicht so groß und wichtig vorkommen – aber wir haben stunden-…nein tagelang im Netz recherchiert, ausprobiert, bestellt und wieder zurückgeschickt etc., bis wir unsere idealen Fototaschen gefunden haben.

Hier unsere idealen Begleiter für Hochzeitsreportagen:
1. Calumet großer Rollenkoffer plus
Hochzeitsfotograf Hochzeitsfotografie Berlin trumpp exposures wedding berlin 1581Unser bequemes Materiallager auf Rollen. Von außen ein normaler Reisetrolley – allerdings ist dieses Schmuckstück von innen ein individuell einteilbarer Koffer, dessen Innenleben der Fotograf je nach Equipment einteilen kann. Da das gute Stück Rollen hat, transportieren wir damit unsere schweren Geschütze (70-200mm olè olè….), Batterien, Akkus, Computer, etc.
Für Aufträge mit Übernachtung außerhalb von Berlin bietet der Koffer zusätzlich Platz für frische Klamotten, Zahnbürsten und alles mögliche was man so braucht – sensationell! Obendrein ist der Koffer extrem robust, schützt unsere Foto-Juwelen und ist für sein Fassungsvermögen erstaunlich platzsparend.
Solche Koffer gibt es natürlich auch von diversen anderen Marken (die dann wesentlich mehr kosten) – wir können aber bis jetzt die kostengünstige Calumet Hausmarke nur wärmstens empfehlen!

2. Lowepro Urban Reporter 350
Das ist die ideale Umhängetasche, mit der man sich als Hochzeitsfotograf unter das feiernde Volk mischen kann, ohne dabei permanent Hochzeitsgäste anzurempeln. Hier sind meistens ein Blitz, Akkus, 1-2 Objektive, ggf. auch mal eine Zweitkamera drinnen. Die Tasche ist ein praktisches, kompaktes Materiallager zum Umhängen. Das Innenleben kann man übrigens auch selber via Klettverschluss-Gefache individuell einteilen.
Auch wenn man nicht als Hochzeitsfotograf unterwegs ist und nur mal durch die Stadt läuft ist die Tasche (besonders für Männer) perfekt:  Geldbeutel, Handy, Laptop und Kamera für Schnappschüsse finden hier spielend Platz.

3. Lowepro Vertex 300 AW Photo/ 17″ Notebook Backpack
Hochzeitsfotografie Berlin Hochzeitsfotograf trumpp exposures wedding berlinDie Suche nach dem perfekten Rucksack hatten wir schon beinahe aufgegeben, bis wir den Lowepro gefunden haben. Der Rucksack ist genau so groß, dass er bei den meisten Airlines noch als Handgepäck aufgegeben werden kann und bietet verdammt viel Platz. Wir verwenden den Lowepro übrigens auch wenn wir in den Urlaub gehen und bringen darin unser beider Urlaubsequipment unter.
Für Hochzeiten ist er eher das bequeme Transportmittel und dient als „stationäres Materiallager“. Als Hochzeitsfotograf würde man sich wahrscheinlich schnell einen schlechten Ruf machen, wenn man damit durch die feiernde Hochzeitsgesellschaft laufen würde.

4. Lowepro Event Messenger 250
Im Prinzip genau das selbe, wie die Urban Reporter Tasche – allerdings eine Nummer kleiner….also ideal für Frauen….und somit ausschließlich von Katja verwendet 🙂

Wem das Thema Taschen und Koffer zu langweilig ist (und trotzdem bis hier gelesen hat), kann gerne unsere Hochzeitsfotografie Berlin – Galerie besuchen – da seht Ihr dann, was wir mit dem technischen Gedöns machen, das in unseren heiß geliebten Taschen und Koffern transportiert wird 🙂

Hochzeitsfotografen im Märchenland

Hochzeitsfotografen im Märchenland

Es war mal wieder eine dieser Hochzeiten, bei der wir für 3 Stunden gebucht waren und uns nach der Bildübergabe vom Brautpaar gesagt wurde: „Mannomann……hätten wir Euch doch nur den ganzen Tag als Hochzeitsfotografen bei uns gehabt“.
In diesem Fall kommt schon fast spontan unsere Antwort: „Na dann heiratet doch einfach nochmal – wir sind dabei“.

Es war wunderschön: Alena und Thomas hatten uns – wie bereits erwähnt – für 3 Stunden als Hochzeitsfotografen in Potsdam gebucht. Auf dem Programm (für uns) standen Bilder unmittelbar vor der kirchlichen Trauung, die kirchliche Trauung, der anschließende Sektempfang, Gruppenfotos und zu guter letzt ein Brautpaarshooting.
Als Wahlberliner bin ich immer dankbar und gespannt, an welche für mich bis dato noch unbekannten Orte in und um Berlin mich unsere Aufträge als Hochzeitsfotografen bringen. Bei dieser Hochzeit war es schon allein vom „neuen Ort – Faktor“ für mich der totale Volltreffer: Die Trauung fand in der „Alten Neuendorfer Kirche“ in Potsdam statt. Die Kirche sieht aus, als wäre sie einem Märchen entsprungen: Mit knapp 60 Sitzplätzen, einer Empore, wunderschönen Verzierungen und einer atemberaubenden Deckenbemalung ist sie gemütlich, stilvoll und die perfekte Kulisse für Hochzeitsfotos. Umgeben ist die Kirche von alten Häusern, die mich an so manche kleine Ortschaft in meiner süddeutschen Heimat erinnerten.
Katja und ich waren wie immer viel zu früh vor Ort, stellten unsere Kameras ein, gingen nochmal den Ablaufplan der Hochzeit durch und genossen die Atmosphäre und die Ruhe vor dem Sturm. Diese Ruhe hatte dann ein Ende, als Thomas mit seiner 1977er Corvette vorfuhr und bei uns das Hochzeitsfotografen – Kopfkino seinen Lauf nahm…
Nachdem wir Thomas begrüßt und schon mal ein paar Fotos von ihm und seiner Corvette gemacht hatten, ging alles irgendwie ganz schnell: Plötzlich trudelten alle Gäste ein, Herzluftballons wurden angeliefert und vor der Kirche platziert, die Kirchenglocken läuteten, Katja und ich deponierten unsere Taschen in der Kirche und „bewaffneten“ uns mit unseren Kameras, Blitzen und Objektiven, die Gäste wurden von Alena’s Trauzeugin begrüßt und mit dem Tagesprogramm bekannt gemacht und dann…..ja dann war es so weit. Alle waren da, nahmen in der Kirche platz und es fehlte nur noch die Braut Alena.
Wie bei allen Hochzeiten teilten Katja und ich uns auf: Katja hielt die Momente vor der Trauung in der Kirche fest, während ich draußen das Eintreffen und das nervöse Warten von Alena vor der Trauung fotografierte.
Das sind übrigens immer die Bilder unserer Hochzeitsreportagen, über die die Brautpaare sich sehr freuen: Wenn sie sehen können, was der andere am Hochzeitstag gemacht oder erlebt hat, während die beiden Vor der Hochzeit noch voneinander getrennt waren.
Mit etwas Verzögerung ging es dann los: Alena wurde von ihrem Sohn zur Kirche geführt.

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsfotografen Berlin Potsdam -68Am Eingang der Kirche warteten bereits die Blumenmädchen und die Standesbeamtin. Alena begrüßte alle herzlich und hatte bereits zu diesem Zeitpunkt Tränen der Rührung in den Augen. Hach war das schön !
Und dann kam der große Moment: Die Standesbeamtin und die Blumenmädchen liefen in die Kirche ein, Alena und ihr Sohn verharrten noch einige Sekunden, bevor die beiden dann im Gleichschritt in Richtung Altar liefen, wo Thomas und alle Trauzeugen auf das Eintreffen der Braut warteten. Welch ein Anblick! Einem Hochzeitsfotografen schlägt bei diesem Anblick in dieser Kulisse das Herz höher!

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsfotografen Berlin Potsdam -78Die Zeremonie war sehr persönlich und rührend. Es kam uns so vor, als wäre die Standesbeamtin eineHochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsfotografen Berlin Potsdam -135 gute Freundin, die das Brautpaar kennt und genau die richtigen, persönlichen und passenden Worte verwendete.
Wir von Hochzeitsfotografie Berlin erleben ja verhältnismäßig viele Trauungen, aber diese war wirklich herausragend und sorgte selbst bei Hochzeitsfotografen für Gänsehautmomente.
Nach dem offiziellen „Ja-Wort“, den Unterschriften der Standesbeamtin, des Brautpaares und der Trauzeugen,
zogen Alena und Thomas als frisch vermähltes, überglückliches Paar aus der Kirche heraus. Der Himmel, der vor der Trauung noch trüb und bedeckt war, riss auf, der blaue Himmel und die Sonne zeigten sich, Seifenblasen schwebten durch die Luft.
Na wenn das mal kein Zeichen ist 😉

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In der folgenden knappen Stunde (!!!!) folgten nun Gratulation, Sektempfang, „Herz ausschneiden“, Luftballons steigen lassen und das Gruppenfoto – sprich verdammt viel in verdammt kurzer Zeit. Wäre Hochzeitsfotografie eine Sportart, dann war diese geballte Stunde ein Sprint auf Steroiden.

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Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsfotografen Berlin Potsdam -561Danach ging es dann zum letzten Programmpunkt: Dem Brautpaarshooting „in freier Wildbahn“ – also irgendwo in der Natur. Dafür fuhren wir zum Volkspark Klein-Glienicke in Potsdam.
Ich liebe solche Orte für Paarshootings, denn auf den Bildern macht die Kulisse den Anschein, alsHochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsfotografen Berlin Potsdam -673 hätten wir das arme Brautpaar in den Dschungel bzw. durch Wald und Wiesen getrieben, um die gewünschte Fotokulisse zu erreichen.
In Wirklichkeit sind wir von Hochzeitsfotografie Berlin nicht so grausam: Auch wenn’s anders aussieht – die Bilder des Brautpaar-Shootings wurden ca. 5m neben einem Gehweg gemacht – Alena & Thomas mussten sich also nicht durch Dornenbüsche schlagen, um zur Fotolocation zu kommen.
Nachdem wir alle gewünschten Bilder im Kasten hatten, folgten noch Fotos mit den Trauzeugen und den Blumenkindern und Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsfotografen Berlin Potsdam -635dann….dann war’s auch schon vorbei für Katja und mich. Unsere gebuchte Zeit war um….bzw. schon Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsfotografen Berlin Potsdam -614überzogen…komisch….beim Fotografieren vergeht die Zeit irgendwie immer wie im Flug.
Einerseits ein schönes Zeichen á la „I love my job“ – andererseits ist es aber immer wieder traurig-seltsam, wenn man als Hochzeitsfotograf Teil der Hochzeitsgesellschaft bzw. des engsten Kreises ist und dann plötzlich die Zeit um ist. Aber so ist das nun einmal.
Auf dem Heimweg konnten wir es kaum erwarten, die Bilder herunterzuladen und auf großen Computerbildschirmen zu sehen.
An dieser Stelle nochmals ein riesengroßes Dankeschön an Alena und Thomas für ein paar wundervolle Stunden und dafür, dass wir Eure Hochzeitsfotografen sein durften.

Ach ja – am Ende des Paarshootings durften wir noch ein Brautpaar – Hochzeitsfotografen – Selfie mit Alena und Thomas machen. Danke an Alena’s Tochter für dieses Foto 🙂

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Hochzeitsfotografie Berlin – „Wozu genau ist eigentlich Katja da, und wie hilft es mir, wenn die Fotografen zu zweit sind?“ (Teil 2)

Hochzeitsfotografie Berlin – „Wozu genau ist eigentlich Katja da, und wie hilft es mir, wenn die Fotografen zu zweit sind?“ (Teil 2)

Hallo, ich bin’s wieder (Katja). Im letzten Teil des Blogs habt Ihr erfahren, wie es mich zur Fotografie verschlagen hat und wo mein Interesse daran herrührt. Heute würde ich Euch gerne erklären, was genau eigentlich mein Part z.B. bei Hochzeitsreportagen ist und wie meine „Arbeit“ (ja, ich tu mich tatsächlich schwer damit, das als Arbeit zu bezeichnen) auch abseits von Shootings aussieht.

Bei Hochzeiten hängt es ein bisschen davon ab, wie lange wir gebucht sind, aber zumindest der Hauptteil läuft meist ähnlich ab.

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsreportagen-102Bei langen Hochzeitsreportagen über den ganzen Tag ist es üblich, dass der Fotograf bei der Vorbereitung der Braut dabei ist und in Bildern festhält, wie sie frisiert und gestylt wird, in ihr Kleid schlüpft und wie sie vielleicht bevor es „ernst“ wird noch einmal gedanklich in sich geht und anschließend zur Kirche oder dem Standesamt gefahren wird etc. Das sind immer tolle Fotos, über die sich natürlich besonders der Bräutigam im Nachhinein freut, da er diese Momente und die Verwandlung seiner Angebeteten jaHochzeitsfotografie Berlin trumpp exposures Hochzeitsreportagen 185 nicht miterlebt hat. Das Schöne daran, dass wir zu zweit fotografieren, ist, dass wir uns aufteilen können. Ich begleite die Braut in diesen Stunden, und Tobi verbringt Zeit mit dem Bräutigam bei dessen Vorbereitungen. So hat auch die Braut später die Möglichkeit, zu sehen, wie es ihrem Gatten im Vorfeld der Hochzeit ergangen ist.

 

Unser Aufteilen ist auch im späteren Verlauf sehr sinnvoll. Einer von uns fotografiert den „Einmarsch“ in Kirche oder Standesamt von draußen, der andere wartet bereits drinnen und kann so die Dekorationen, den Raum und vor allem natürlich das Brautpaar und die Gäste (von vorne) knipsen, während sie den Saal betreten. Dort wechseln wir uns ab, wobei ich oft diejenige bin, die draußen bleibt, Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures-Hochzeitsreportagen 6457während Tobi vor ins Innere flitzt. Bei der Trauung haben wir beide freie Hand und fotografieren beide eigentlich alles. Aaaber aus verschiedenen Perspektiven. Das ist Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures-Hochzeitsreportagen 4455 Kopiesehr praktisch, weil einem so 1. keine Situation oder spezieller Moment entgeht und 2. man Bilder aus verschiedenen Winkeln erhält.
Abgesehen von Brautpaar und Gästen halten wir beide Details fest – soweit möglich. Wobei ich da meistens den Hauptteil übernehme, damit Tobi sich auf das Paar konzentrieren kann, ohne an anderes denken zu müssen. Ich fotografiere dann Details wie z.B. die Ringe, Blumen, Schmuck oder auch tränenüberlaufene Gästegesichter 🙂  Zum Auszug aus der Kirche bzw. dem Standesamt splitten wir uns dann wieder auf, wobei ich meist diejenige bin, die vorrennt, um das Brautpaar und die Gäste beim Austritt ins Freie von vorne ablichten zu können, während Tobi von innen noch z.B. Fotos von Bräutigam und Braut und ihrem Schleier von hinten macht.
Bei Gruppenfotos oder dem Paarshooting von Hochzeitsreportagen hat Tobi nach wie vor die Hauptverantwortung, und um ihn „scharren“ sich die betreffenden Leute. Das ist auch gut so – ich würde mir das 1. noch nicht zutrauen und 2. liegt es mir, glaube ich, auch einfach nicht so sehr. Ich assistiere ihm dann, halte bei starkem Wind mal die Softboxen fest etc. – und wenn noch eine Hand frei ist (wofür ich meistens extra sorge), dann schieße ich aus meiner halbversteckten Position ebenfalls noch ein paar Bilder. Oft sind dies Fotos mit einem gewissen Extraflair, wenn das Brautpaar nicht direkt in die Kamera schaut oder ich sie knipse, während sie sich die Kleider zurechtrücken oder sich auch einfach zwischen den Posen einen verliebten, frisch verheirateten Blick zuwerfen.Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures-44

Auch bei Immobilienaufträgen läuft es ähnlich ab. Tobi fotografiert die gewünschten Standards oder vorgegebenen Settings, die vereinbart wurden, während ich mich den Details widme oder mal einen anderen Winkel ausprobiere. So können wir nicht nur die „Bilder, die jeder will und haben sollte“ am Ende abliefern, sondern diese auch immer noch durch viele schöne Extras aufpeppen.

Abseits vom Fotografieren und Entwickeln der Bilder (was wir ebenfalls beide jeweils einzeln und individuell tun), bin ich außerdem in unserem Homeoffice für die Vertragsentwürfe, Angebote, Rechnungserstellungen und den Hauptteil des bürokratischen Partes für Hochzeitsreportagen verantwortlich.

So, ich glaube, das war es im Groben, und Ihr habt jetzt einen Eindruck darüber bekommen, was mein (An)Teil bei trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin ist und wie Tobi und ich zusammen arbeiten. Uns macht es so einen Heidenspaß, und wir hoffen, dass wir noch viele Paare mit unserer Leidenschaft, die streng genommen auch unser Job ist, glücklich machen können.

Ruft. Uns. An!  😀

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