Hochzeitsfotografen im Märchenland

Hochzeitsfotografen im Märchenland

Es war mal wieder eine dieser Hochzeiten, bei der wir für 3 Stunden gebucht waren und uns nach der Bildübergabe vom Brautpaar gesagt wurde: „Mannomann……hätten wir Euch doch nur den ganzen Tag als Hochzeitsfotografen bei uns gehabt“.
In diesem Fall kommt schon fast spontan unsere Antwort: „Na dann heiratet doch einfach nochmal – wir sind dabei“.

Es war wunderschön: Alena und Thomas hatten uns – wie bereits erwähnt – für 3 Stunden als Hochzeitsfotografen in Potsdam gebucht. Auf dem Programm (für uns) standen Bilder unmittelbar vor der kirchlichen Trauung, die kirchliche Trauung, der anschließende Sektempfang, Gruppenfotos und zu guter letzt ein Brautpaarshooting.
Als Wahlberliner bin ich immer dankbar und gespannt, an welche für mich bis dato noch unbekannten Orte in und um Berlin mich unsere Aufträge als Hochzeitsfotografen bringen. Bei dieser Hochzeit war es schon allein vom „neuen Ort – Faktor“ für mich der totale Volltreffer: Die Trauung fand in der „Alten Neuendorfer Kirche“ in Potsdam statt. Die Kirche sieht aus, als wäre sie einem Märchen entsprungen: Mit knapp 60 Sitzplätzen, einer Empore, wunderschönen Verzierungen und einer atemberaubenden Deckenbemalung ist sie gemütlich, stilvoll und die perfekte Kulisse für Hochzeitsfotos. Umgeben ist die Kirche von alten Häusern, die mich an so manche kleine Ortschaft in meiner süddeutschen Heimat erinnerten.
Katja und ich waren wie immer viel zu früh vor Ort, stellten unsere Kameras ein, gingen nochmal den Ablaufplan der Hochzeit durch und genossen die Atmosphäre und die Ruhe vor dem Sturm. Diese Ruhe hatte dann ein Ende, als Thomas mit seiner 1977er Corvette vorfuhr und bei uns das Hochzeitsfotografen – Kopfkino seinen Lauf nahm…
Nachdem wir Thomas begrüßt und schon mal ein paar Fotos von ihm und seiner Corvette gemacht hatten, ging alles irgendwie ganz schnell: Plötzlich trudelten alle Gäste ein, Herzluftballons wurden angeliefert und vor der Kirche platziert, die Kirchenglocken läuteten, Katja und ich deponierten unsere Taschen in der Kirche und „bewaffneten“ uns mit unseren Kameras, Blitzen und Objektiven, die Gäste wurden von Alena’s Trauzeugin begrüßt und mit dem Tagesprogramm bekannt gemacht und dann…..ja dann war es so weit. Alle waren da, nahmen in der Kirche platz und es fehlte nur noch die Braut Alena.
Wie bei allen Hochzeiten teilten Katja und ich uns auf: Katja hielt die Momente vor der Trauung in der Kirche fest, während ich draußen das Eintreffen und das nervöse Warten von Alena vor der Trauung fotografierte.
Das sind übrigens immer die Bilder unserer Hochzeitsreportagen, über die die Brautpaare sich sehr freuen: Wenn sie sehen können, was der andere am Hochzeitstag gemacht oder erlebt hat, während die beiden Vor der Hochzeit noch voneinander getrennt waren.
Mit etwas Verzögerung ging es dann los: Alena wurde von ihrem Sohn zur Kirche geführt.

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsfotografen Berlin Potsdam -68Am Eingang der Kirche warteten bereits die Blumenmädchen und die Standesbeamtin. Alena begrüßte alle herzlich und hatte bereits zu diesem Zeitpunkt Tränen der Rührung in den Augen. Hach war das schön !
Und dann kam der große Moment: Die Standesbeamtin und die Blumenmädchen liefen in die Kirche ein, Alena und ihr Sohn verharrten noch einige Sekunden, bevor die beiden dann im Gleichschritt in Richtung Altar liefen, wo Thomas und alle Trauzeugen auf das Eintreffen der Braut warteten. Welch ein Anblick! Einem Hochzeitsfotografen schlägt bei diesem Anblick in dieser Kulisse das Herz höher!

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsfotografen Berlin Potsdam -78Die Zeremonie war sehr persönlich und rührend. Es kam uns so vor, als wäre die Standesbeamtin eineHochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsfotografen Berlin Potsdam -135 gute Freundin, die das Brautpaar kennt und genau die richtigen, persönlichen und passenden Worte verwendete.
Wir von Hochzeitsfotografie Berlin erleben ja verhältnismäßig viele Trauungen, aber diese war wirklich herausragend und sorgte selbst bei Hochzeitsfotografen für Gänsehautmomente.
Nach dem offiziellen „Ja-Wort“, den Unterschriften der Standesbeamtin, des Brautpaares und der Trauzeugen,
zogen Alena und Thomas als frisch vermähltes, überglückliches Paar aus der Kirche heraus. Der Himmel, der vor der Trauung noch trüb und bedeckt war, riss auf, der blaue Himmel und die Sonne zeigten sich, Seifenblasen schwebten durch die Luft.
Na wenn das mal kein Zeichen ist 😉

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In der folgenden knappen Stunde (!!!!) folgten nun Gratulation, Sektempfang, „Herz ausschneiden“, Luftballons steigen lassen und das Gruppenfoto – sprich verdammt viel in verdammt kurzer Zeit. Wäre Hochzeitsfotografie eine Sportart, dann war diese geballte Stunde ein Sprint auf Steroiden.

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Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsfotografen Berlin Potsdam -561Danach ging es dann zum letzten Programmpunkt: Dem Brautpaarshooting „in freier Wildbahn“ – also irgendwo in der Natur. Dafür fuhren wir zum Volkspark Klein-Glienicke in Potsdam.
Ich liebe solche Orte für Paarshootings, denn auf den Bildern macht die Kulisse den Anschein, alsHochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsfotografen Berlin Potsdam -673 hätten wir das arme Brautpaar in den Dschungel bzw. durch Wald und Wiesen getrieben, um die gewünschte Fotokulisse zu erreichen.
In Wirklichkeit sind wir von Hochzeitsfotografie Berlin nicht so grausam: Auch wenn’s anders aussieht – die Bilder des Brautpaar-Shootings wurden ca. 5m neben einem Gehweg gemacht – Alena & Thomas mussten sich also nicht durch Dornenbüsche schlagen, um zur Fotolocation zu kommen.
Nachdem wir alle gewünschten Bilder im Kasten hatten, folgten noch Fotos mit den Trauzeugen und den Blumenkindern und Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsfotografen Berlin Potsdam -635dann….dann war’s auch schon vorbei für Katja und mich. Unsere gebuchte Zeit war um….bzw. schon Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsfotografen Berlin Potsdam -614überzogen…komisch….beim Fotografieren vergeht die Zeit irgendwie immer wie im Flug.
Einerseits ein schönes Zeichen á la „I love my job“ – andererseits ist es aber immer wieder traurig-seltsam, wenn man als Hochzeitsfotograf Teil der Hochzeitsgesellschaft bzw. des engsten Kreises ist und dann plötzlich die Zeit um ist. Aber so ist das nun einmal.
Auf dem Heimweg konnten wir es kaum erwarten, die Bilder herunterzuladen und auf großen Computerbildschirmen zu sehen.
An dieser Stelle nochmals ein riesengroßes Dankeschön an Alena und Thomas für ein paar wundervolle Stunden und dafür, dass wir Eure Hochzeitsfotografen sein durften.

Ach ja – am Ende des Paarshootings durften wir noch ein Brautpaar – Hochzeitsfotografen – Selfie mit Alena und Thomas machen. Danke an Alena’s Tochter für dieses Foto 🙂

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Wer mehr Fotos von dieser Hochzeit sehen möchte, kann gerne unsere Hochzeitsfotografie Berlin – Galerie besuchen.

Hochzeitsfotografie Berlin – „Wozu genau ist eigentlich Katja da, und wie hilft es mir, wenn die Fotografen zu zweit sind?“ (Teil 2)

Hochzeitsfotografie Berlin – „Wozu genau ist eigentlich Katja da, und wie hilft es mir, wenn die Fotografen zu zweit sind?“ (Teil 2)

Hallo, ich bin’s wieder (Katja). Im letzten Teil des Blogs habt Ihr erfahren, wie es mich zur Fotografie verschlagen hat und wo mein Interesse daran herrührt. Heute würde ich Euch gerne erklären, was genau eigentlich mein Part z.B. bei Hochzeitsreportagen ist und wie meine „Arbeit“ (ja, ich tu mich tatsächlich schwer damit, das als Arbeit zu bezeichnen) auch abseits von Shootings aussieht.

Bei Hochzeiten hängt es ein bisschen davon ab, wie lange wir gebucht sind, aber zumindest der Hauptteil läuft meist ähnlich ab.

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsreportagen-102Bei langen Hochzeitsreportagen über den ganzen Tag ist es üblich, dass der Fotograf bei der Vorbereitung der Braut dabei ist und in Bildern festhält, wie sie frisiert und gestylt wird, in ihr Kleid schlüpft und wie sie vielleicht bevor es „ernst“ wird noch einmal gedanklich in sich geht und anschließend zur Kirche oder dem Standesamt gefahren wird etc. Das sind immer tolle Fotos, über die sich natürlich besonders der Bräutigam im Nachhinein freut, da er diese Momente und die Verwandlung seiner Angebeteten jaHochzeitsfotografie Berlin trumpp exposures Hochzeitsreportagen 185 nicht miterlebt hat. Das Schöne daran, dass wir zu zweit fotografieren, ist, dass wir uns aufteilen können. Ich begleite die Braut in diesen Stunden, und Tobi verbringt Zeit mit dem Bräutigam bei dessen Vorbereitungen. So hat auch die Braut später die Möglichkeit, zu sehen, wie es ihrem Gatten im Vorfeld der Hochzeit ergangen ist.

 

Unser Aufteilen ist auch im späteren Verlauf sehr sinnvoll. Einer von uns fotografiert den „Einmarsch“ in Kirche oder Standesamt von draußen, der andere wartet bereits drinnen und kann so die Dekorationen, den Raum und vor allem natürlich das Brautpaar und die Gäste (von vorne) knipsen, während sie den Saal betreten. Dort wechseln wir uns ab, wobei ich oft diejenige bin, die draußen bleibt, Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures-Hochzeitsreportagen 6457während Tobi vor ins Innere flitzt. Bei der Trauung haben wir beide freie Hand und fotografieren beide eigentlich alles. Aaaber aus verschiedenen Perspektiven. Das ist Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures-Hochzeitsreportagen 4455 Kopiesehr praktisch, weil einem so 1. keine Situation oder spezieller Moment entgeht und 2. man Bilder aus verschiedenen Winkeln erhält.
Abgesehen von Brautpaar und Gästen halten wir beide Details fest – soweit möglich. Wobei ich da meistens den Hauptteil übernehme, damit Tobi sich auf das Paar konzentrieren kann, ohne an anderes denken zu müssen. Ich fotografiere dann Details wie z.B. die Ringe, Blumen, Schmuck oder auch tränenüberlaufene Gästegesichter 🙂  Zum Auszug aus der Kirche bzw. dem Standesamt splitten wir uns dann wieder auf, wobei ich meist diejenige bin, die vorrennt, um das Brautpaar und die Gäste beim Austritt ins Freie von vorne ablichten zu können, während Tobi von innen noch z.B. Fotos von Bräutigam und Braut und ihrem Schleier von hinten macht.
Bei Gruppenfotos oder dem Paarshooting von Hochzeitsreportagen hat Tobi nach wie vor die Hauptverantwortung, und um ihn „scharren“ sich die betreffenden Leute. Das ist auch gut so – ich würde mir das 1. noch nicht zutrauen und 2. liegt es mir, glaube ich, auch einfach nicht so sehr. Ich assistiere ihm dann, halte bei starkem Wind mal die Softboxen fest etc. – und wenn noch eine Hand frei ist (wofür ich meistens extra sorge), dann schieße ich aus meiner halbversteckten Position ebenfalls noch ein paar Bilder. Oft sind dies Fotos mit einem gewissen Extraflair, wenn das Brautpaar nicht direkt in die Kamera schaut oder ich sie knipse, während sie sich die Kleider zurechtrücken oder sich auch einfach zwischen den Posen einen verliebten, frisch verheirateten Blick zuwerfen.Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures-44

Auch bei Immobilienaufträgen läuft es ähnlich ab. Tobi fotografiert die gewünschten Standards oder vorgegebenen Settings, die vereinbart wurden, während ich mich den Details widme oder mal einen anderen Winkel ausprobiere. So können wir nicht nur die „Bilder, die jeder will und haben sollte“ am Ende abliefern, sondern diese auch immer noch durch viele schöne Extras aufpeppen.

Abseits vom Fotografieren und Entwickeln der Bilder (was wir ebenfalls beide jeweils einzeln und individuell tun), bin ich außerdem in unserem Homeoffice für die Vertragsentwürfe, Angebote, Rechnungserstellungen und den Hauptteil des bürokratischen Partes für Hochzeitsreportagen verantwortlich.

So, ich glaube, das war es im Groben, und Ihr habt jetzt einen Eindruck darüber bekommen, was mein (An)Teil bei trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin ist und wie Tobi und ich zusammen arbeiten. Uns macht es so einen Heidenspaß, und wir hoffen, dass wir noch viele Paare mit unserer Leidenschaft, die streng genommen auch unser Job ist, glücklich machen können.

Ruft. Uns. An!  😀

Wer mehr Fotos unserer Hochzeitsreportagen sehen möchte, kann gerne unsere Hochzeitsfotografie Berlin – Galerie besuchen.

Hochzeitsfotografie Berlin und wie ich (Katja) ein Teil davon wurde (Teil 1)

Hochzeitsfotografie Berlin und wie ich (Katja) ein Teil davon wurde (Teil 1)

Hochzeitsfotografie Berlin – und wie ich (Katja) ein Teil davon wurde (Teil 1)

Hach ja, fotografieren… Es klingt so absolut nach Klischee, wenn ich sage, dass ich als Kind schon gerne fotografiert habe. Aber was soll ich machen, es ist tatsächlich so.

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures -5969Mein Vater, ein leidenschaftlicher Fotograf, hatte eine (in meinen Kinderaugen) riiieesengroße Spiegelreflexkamera von Minolta und so einen stylischen Silberkoffer dafür – den ich auch heute samt Kamera noch habe; sein Equipment ist eines der wenigen Erinnerungsstücke, die ich an ihn besitze – und ich erinnere mich auch heute noch, wie ich auf Ausflügen und Reisen öfter als mir manchmal lieb war als Motiv herhalten musste. Und gefilmt hat er auch noch. Für mich war es oft wie an Weihnachten: das Warten auf die „Ergebnisse“ und das Glücksgefühl, wenn ich endlich die Bilder in der Hand halten und mir anschauen konnte, was er da so alles fotografiert hatte. Oder wenn er die Leinwand die Wohnzimmer-Wand herabrollte und darauf die alten V8-Filme projezierte und ich mich in Übergröße mit meinem Dreirad durch den Park flitzen sah. Auch beim Einkleben in die traditionellen Fotoalben war ich meiner Mutter mit Eifer und großer Freude gern behilflich. Fotoalben bestücke ich sogar heute im digitalen Zeitalter noch unheimlich gern. Fotos auf dem Laptop oder Handy hin oder her, aber dieser Griff ins Regal nach einem Album, sich damit hinzusetzen und Fotos durchzublättern und in Erinnerungen zu schwelgen… Das mag evtl. keiner nachvollziehen können, aber für mich schlägt das „Laptop anschalten und einen digitalen Ordner durchklicken“ um Längen. Das gleiche Gefühl habe ich z.B. auch mit Büchern und e-Books. Aber ich schweife ab 🙂

Erinnerungen an spezielle Momente, Orte oder Menschen festzuhalten ist mir schon immer wichtig und ein Bedürfnis gewesen. Meine erste Kamera bekam ich, soweit ich mich erinnere, noch zu Kindergartenzeiten. Oft schnappte ich mir auch später im Urlaub die Kamera meiner Mutter und habe am Ende mehr von der Reise festgehalten als sie, weil ich den Fotoapparat nur ungern wieder hergeben wollte (Entschuldigung, Mama!). In der Schule hatte ich Fotokurse, und in einer Foto-AG entwickelten wir unsere Bilder sogar selbst in einer Dunkelkammer. Hmm, dieser Geruch von Entwicklerflüssigkeiten… Das war spannend, keine Frage, aber technisch hochversiert geht anders. Mir war das Technische lange Jahre aber auch gar nicht überaus wichtig. So lange ich am Ende einigermaßen erkennbare Erinnerungen auf Fotopapier hatte, war ich zufrieden. Die Kameras wurden mit der Zeit natürlich trotzdem etwas ausgereifter, aber jeder Profi hätte sich wahrscheinlich mit Grausen – oder Kichern – von mir abgewendet. Aber Hauptsache, ich konnte ein wenig zoomen, hatte auch bei nicht optimalen Lichtverhältnissen am Ende einigermaßen scharfe Bilder, und es war alles darauf zu sehen, worum es mir ging.

Das änderte sich als ich Tobi kennenlernte. Ein paar Jahre zuvor hatte ich zwar schon mit der großen Canon eines Freundes (einer der wenigen Menschen, die noch vor langer Zeit eine „handfeste“ Fotografenausbildung hinter sich gebracht haben) bei Inline- oder Eishockeyspielen ein paar Ausflüge in die Welt der Teleobjektive machen können und immer mehr Spaß an „richtigen“ Fotos gefunden, mir die Tiefenschärfe erklären lassen (Ihr wisst schon, das ist das, wo das Objekt m Vordergrund scharf abgebildet ist und der Hintergrund verschwommen – ich hab das lange „Wischiwschi-Bilder“ genannt), für die ich auch heute noch eine große Schwäche habe, und regelmäßig seine Kamera an mich gerissen, wenn wir uns trafen – aber so richtig wirklich und tatsächlich eine anständige Kamera kaufen und mich damit auseinander setzen wollen… nee, so weit ging es dann doch nicht. Der letzte Kick fehlte mir damals einfach offensichtlich noch.

Bis Tobi in mein Leben trat und dieses nicht nur auf romantische Weise, sondern auch fotografisch zum Besseren veränderte. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals als professionelle Fotografin unterwegs sein würde. Und inzwischen existiert trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin offiziell bereits seit bald 2 Jahren und hat unser beider Leben durchweg zum Positiven verändert. Wahnsinn.

Toll, wenn man als Partner die selben Interessen teilen kann! Und noch besser, wenn man da vom anderen profitieren kann… in diesem Fall war ich das 🙂 Allein durchs Dabeisein, wenn Tobi Fotos in unserer Freizeit mit seiner Nikon D4 machte und diese entwickelt hat, habe ich in kurzer Zeit schon viel aufgeschnappt, und kurze Zeit später nahm ich natürlich auch seine Kamera in die Hand, um mich daran zu versuchen. Mit ersten Erfolgen. Es dauerte nicht lange, da besaß ich eine nagelnagelneue D750 und fuchste mich nach und nach immer mehr in Technik und Techniken ein. Es ist noch ein weiter Weg und viel zu lernen, aber ich glaube, Tobi bei Hochzeiten und anderen Aufträgen (Immobilien etc) inzwischen doch mehr eine Hilfe und weniger Ballast zu sein 🙂

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposuresEr hat mir unheimlich viel gezeigt und erklärt, ich profitiere jeden Tag von seinem Wissen und Können. Inzwischen fotografiere ich nicht mehr nur angsthasenmäßig ständig im Blendenautomatikmodus, sondern durchaus auch komplett manuell, habe mich mit dem Aufsteckblitz und seiner Handhabung angefreundet, und beim Entwickeln der Fotos in Lightroom habe ich schon wirklich lange keine Frage mehr an Tobi gehabt.
Es wird langsam… und es macht solchen Spaß!
Wir ergänzen uns zusätzlich auch noch unglaublich gut. Während er noch eine ganze Weile der Technikexperte von uns beiden bleiben wird, bei dem ich mir Tipps abholen kann und noch immer Neues lerne, so kann ich Tobi mit meinem persönlichen, mir eigenen Blickwinkel auf Menschen und Situationen Hinweise auf Fotomotive geben, die er sonst oft nicht gesehen hätte.

hochzeitsfotografie berlin trumpp-exposuresIch verstehe absolut, dass (Hochzeits-)Fotograf sein Traumberuf ist und wieso er dafür so brennt. Ich wäre viel zu ängstlich, um mich selbständig zu machen, aber trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin ist genau das, was ich mit Tobi zusammen machen möchte, solange ich noch arthritisfreie Finger besitze und eine Kamera halten kann. Ich freue mich sehr für Tobi, dass er diesen Schritt gegangen ist – und auch für mich, dass er mich ein Teil davon sein lässt. Noch mache ich das allein für den Lerneffekt und den Spaß an der Sache ohne finanzielle Gegenleistung. Langfristig gesehen haben wir aber geplant, dass ich meinen „richtigen“ Job in der Zukunft ebenfalls an den Nagel hänge und mit Tobi zusammen von trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin leben werde. Es gibt nichts Schöneres als das, was man liebt nicht ausschließlich für sich selbst, sondern auch für andere Menschen zu tun, ihnen damit Erinnerungen für die Ewigkeit zu schenken und sie damit glücklich zu machen. Natürlich bezahlen die Paare Tobi Geld dafür, klar, aber der schönste Lohn bzw. das was am meisten nach einer fotografierten Hochzeit bei uns nachwirkt, ist der Spaß, den wir währenddessen hatten und das Gefühl der Freude, wenn wir auf dem Heimweg sind und es kaum erwarten können, zu Hause die Macbooks aufzuklappen und die neuen Bilder zu entwickeln. Von den leuchtenden Augen der Paare später bei der Bilderübergabe mal ganz abgesehen.

Vielen Dank auch noch einmal an dieser Stelle an alle Paare, die Tobi und mich und Hochzeitsfotografie Berlin ein Teil ihres großen Tages haben sein lassen! Es war (und ist uns immer wieder) eine Ehre!

Auf bald!

Ps: Was ich eigentlich genau wie, wann und warum mache, wenn ich mit Tobi Hochzeiten fotografiere, könnt Ihr dann im nächsten Teil lesen… oder vorab schon einmal unter anderem hier sehen.

Hochzeitsfotografie Berlin – schon wieder ein multi-kulti-Erlebnis Teil 2

Hochzeitsfotografie Berlin – schon wieder ein multi-kulti-Erlebnis Teil 2

 

Hochzeitsfotografie Berlin bei Luftballon-Käse-Schlüsselwurf im Alten Park

 

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures TempelhofWeiter ging’s dann im „Alten Park“ in Tempelhof: Hier versammelte sich die Hochzeitsgesellschaft zum Sektempfang mit Brezeln und Käsehappen. Conny & Theo hielten eine Rede, ich dokumentierte alles und jeden in Bildern und schoss zwischendurch Bilder von kleinen Grüppchen der Gäste. Der Park war – bis auf die Hochzeitsgesellschaft – menschenleer, die Vögel sangen, das Wasser plätscherte und es war einfach zu schön um wahr zu sein……ok…..die Sonne hätte die Wolken mal vertreiben können…..aber ansonsten war alles perfekt. Dann gingen Conny und Theo zur Brücke, wo sie am Geländer ein Hängeschloss anbrachten, um hinterher die beiden Schlüssel in den See zu werfen. Auf der Brücke entstanden danach coole Fotos: Bilder, auf denen NUR die Frauen der Hochzeitsgesellschaft und Bilder, auf denen NUR die Männer der Hochzeitsgesellschaft vor meiner Linse standen. Sehr cool !!!!
Danach erhielt dann jeder Gast einen Herzballon, an dem von den Gästen Zettel mit Wünschen bzw. Gutscheinen für potenzielle Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures wedding berlin weddingphotographyGeschenke geknotet wurden.
Als alle Ballons startklar waren, ging ich auf die gegenüberliegende Uferseite, um die aufsteigenden Herzen zu fotografieren. Lautlos schwebten die Ballons nach oben während die Hochzeitsgesellschaft laute „aaaah’s“ und „ohhhhh’s“ von sich gab.
Danach orderte ich Conny und Theo nochmals alleine auf die Brücke, damit ich mit meinem Teleobjektiv die beiden mitsamt Brücke, Wasser und Bäumen fotografieren konnte. Es war zwar für den Moment ein Aufwand (der ca. 2 Minuten gedauert hat) – aber er hat sich gelohnt. Wunderschön! Ich hätte noch lange weiterfotografieren und Teil dieser Hochzeitsgesellschaft sein können bzw. wollen, aber der nächste Programmpunkt stand an: Der Einzug ins Café Klatsch.

 

Hochzeitsfotografie Berlin – endlich wieder im Team

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures wedding berlin weddingphotography -594Nach dem Park ging es ins Café Klatsch. Das bedeutete nicht nur einen Wechsel der Locations, sondern für mich eine 500%ige Bereicherung: Katja, die an diesem Tag tagsüber anderweitig beschäftigt war, war meine Verstärkung für den Endteil der Hochzeitsreportage für Conny & Theo’s Hochzeit. Während ich noch im Park fotografierte, war Katja bereits im Café Klatsch, um dort die Räumlichkeiten und die Dekoration zu fotografieren. Im Team arbeitet es sich einfach am besten. Und am allerbesten, wenn man – so wie wir – nicht nur beruflich, sondern auch privat ein eingespieltes Team ist. Im folgenden Verlauf fotografierten wir die geselligen Gäste, den Anschnitt der wunderschönen Hochzeitstorte, die Geschenke, das „Einläuten der Party“ und Fotos von Conny & Theo vor dem Hochzeitsauto.
Danach war für uns dann unser Auftrag – und somit auch die Zeit auf dieser Hochzeit -beendet. Nach dem Einpacken unseres Equipments und nachdem wir uns von Conny und Theo und den Gästen verabschiedet hatten, kam wieder diese seltsame Stimmung auf: Freude über die Gewissheit, dass wir tolle Bilder gemacht haben, Vorfreude auf das Entwickeln der Bilder, aber eben gleichzeitig auch die Wehmut darüber, dass dieser Tag bzw. dieser Auftrag vorbei waren. Seltsam. Scheinbar Segen und Fluch von Hochzeitsfotografen.
Es war ein unvergesslicher Tag, der uns von Hochzeitsfotografie Berlin mehr wie ein Tag mit Freunden und Bekannten vorkam, als ein „Arbeitstag“. Vielen Dank Conny & Theo, dass wir Eure Hochzeitsfotografen sein durften!

Wer mehr Fotos von dieser Hochzeit sehen möchte, kann gerne unsere Hochzeitsfotografie Berlin – Galerie besuchen.

 

Hochzeitsfotografie Berlin – schon wieder ein multi-kulti-Erlebnis Teil 1

Hochzeitsfotografie Berlin – schon wieder ein multi-kulti-Erlebnis Teil 1

Hochzeitsfotografie bzw. eine Hochzeitsreportage steht und fällt – neben dem Brautpaar und der Hochzeitsgesellschaft – mit ausgefallenen Locations, Details und außergewöhnlichen Programmpunkten am Hochzeitstag. Und so fiel uns von Hochzeitsfotografie Berlin die Kinnlade runter, als wir uns mit Conny und Theo zum ausgiebigen Vorgespräch getroffen haben: Die standesamtliche Trauung war im Märkischen Museum geplant. Ja, Ihr habt richtig gehört – anstelle eines Standesamtes wurde für die Trauungszeremonie das Märkische Museum in Berlin mitsamt einer Standesbeamtin angemietet, um sich dort das „ja-Wort“ zu geben. Wahnsinn! Danach waren dann ein Sektempfang im „Alten Park“ in Berlin-Tempelhof und anschließend das Essen und die Party im Cafe Klatsch geplant. Unsere Herzen schlugen höher! Nicht nur die Tatsache, dass wir uns auf eine griechisch-deutsche Hochzeit freuen durften, sondern eben auch all die Locations, die alleine schon Highlights für sich sind……und Hochzeitsfotografie Berlin durfte dabei sein !
Während dem Vorgespräch war uns schnell klar, dass Conny & Theo auf einer Wellenlänge mit uns sind und dass die Chemie stimmte. Wir dachten hinterher: Bei so einem Brautpaar kann die Hochzeitsgesellschaft ja nur DER Knaller sein! Insofern waren wir also ziemlich beruhigt und hatten schon nach dem Vorgespräch Anflüge der Vorfreude auf Conny & Theo’s großen Tag. Als die beiden uns während dem Gespräch von den Locations und den Plänen für ihren Festtag erzählten, konnten wir es gar nicht mehr erwarten, diese Hochzeit in Bildern festzuhalten.

Hochzeitsfotografie Berlin im Märkischen Museum

Dann war es endlich so weit und das Warten hatte ein Ende: Der große Tag war gekommen und ich fuhr mit dem Großteil der Fotoausrüstung zum Märkischen Museum. Im großen Saal liefen bereits die Vorbereitungen für die Trauungszeremonie, ich lernte den verantwortlichen Mitarbeiter des Märkischen Museums und die Standesbeamtin kennen, baute die Videokamera auf, sortierte mein Equipment, das ich während der Trauung brauchen würde und war im Hochzeitsfotografie-Tunnel: Das Hochzeitsfotografen Warm-up begann und so fotografierte ich liebevolle Dekorationen, die eintrudelnde Hochzeitsgäste und das geschmückte Auto.
Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Standesamt-621Von all dem Trubel „abgeschirmt“ war Conny (die Braut), die sich in einem separaten Zimmer aufhielt, um von niemandem (außer ihrer Trauzeugin und mir) vor der Zeremonie gesehen zu werden. Welch ein Privileg! Als Hochzeitsfotograf bekommt man einen Einblick hinter die Kulissen, leidet förmlich mit allen Beteiligten mit (jedenfalls was die anfängliche Nervosität anbetrifft) und hat – ist schwer in Worte zu fassen – irgendwie eine verdammt persönliche und tiefe Verbindung zu allen unmittelbar Beteiligten. Conny sah aus wie eine Prinzessin – geschmückt mit einem unglaublich schönen Brautkleid. Ich nutzte die Gelegenheit ein paar Fotos von ihr in ihrem abgeschirmten Exil vor der Zeremonie zu machen. Wir plauderten, hatten Spaß beim Shooting und plötzlich kamen ein paar Schulkinder, die auf einer Exkursion im Museum unterwegs waren, in den Raum. Mit groß aufgerissenen Augen schauten sie Conny an und meinten „Wow – Sie sehen aus wie eine Prinzessin !!!!!“ – süüüüüüüß – und sie hatten ja so recht!
Nachdem ich genug Fotos von Conny gemacht hatte, ging ich wieder in den großen Saal, fotografierte die immer noch eintrudelnden Gäste und den Bräutigam (Theo), dem ebenfalls die Nervosität anzusehen war. Und dann verging die Zeit bis zum Beginn der Zeremonie wie im Flug und es ging endlich los.

Die Hochzeitszeremonie

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Standesamt-667Mannomann – der große Saal des Märkischen Museums war randvoll gefüllt mit Conny & Theo’s Familien und Freunden, Conny lief den langen Gang hinunter in Richtung Tisch, an dem Theo, sowie die beiden Trauzeugen und die Standesbeamtin warteten. Welch ein Anblick! Ich rannte hin und her, nach vorne und hinten um alle Perspektiven dieses einmaligen Momentes einzufangen. Es war wunderschön! Die Standesbeamtin gestaltete die Trauung sehr persönlich und genau so, wie es die beiden und der Rahmen verdient hatten. Zur „emotionalen Krönung“ gab es noch eine live-Gesangseinlage, die die Gänsehautstimmung dieses einmaligen Moments unterstrich. Als Hochzeitsfotograf ist man meistens im Funktionsmodus, um alle Momente,´und Situationen in den entsprechenden Kameraeinstellungen einzufangen. Während dieser Zermonie spürte ich immer wieder die menschliche Seite in mir trotz trotz der Tatsache, dass ich hier im Auftrag von Hochzeitsfotografie Berlin „arbeiten“ war: Gänsehaut und Rührung. Ich liebe meinen Job. Hochzeitsfotografie ist der absolute Burner !!!!!!
Nach der Zeremonie gratulierten erst mal alle Gäste dem frisch verheirateten Paar. Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures wedding berlin weddingphotography -860
Nachdem ich die Glückwünsche in Bildern festgehalten hatte, erklomm ich die obere Galerie des großen Saales und machte das erste
Gruppenfoto der gesamten Hochzeitsgesellschaft.
Das war dann auch gleichzeitig die erste Gelegenheit, mich allen Hochzeitsgästen als Fotograf vorzustellen. Danach ging’s dann raus auf die Wiese vor dem Museum für ein weiteres Gruppenfoto, sowie das anschließende Paarshooting. Conny und Theo (und auch die beiden Trauzeugen) hatten sichtlich ihren Spaß beim Fotoshooting und auch ich hatte immer wieder ein breites Grinsen im Gesicht. Es ist großartig, wenn man als mehr oder weniger „Unbekannter“ auf Menschen trifft, bei denen man sich so wohl fühlt!