Es klingt nach nicht sonderlich viel, wenn man als Hochzeitsfotograf für „nur“ 2 Stunden gebucht wird – die Realität sieht jedoch ganz anders aus… jedenfalls für Hochzeitsfotografie Berlin

So war es bei der standesamtlichen Trauung von Emilia und Martin, die trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin als ihren Hochzeitsfotografen an ihrem großen Tag gebucht hatten:
Geplant war die fotografische Begleitung ihrer standesamtlichen Trauung im „Goldenen Saal“ im Standesamt Schöneberg, sowie ein anschließendes Paarshooting in der näheren Umgebung des Standesamtes. Da die beiden hinsichtlich der Location für das Paarshooting keinerlei Präferenzen hatten, habe ich im Vorfeld einige Locations für die Paarfotos vorgeschlagen, und so standen ein Spielplatz, die nähere Umgebung der Goltzstrasse in Schöneberg, sowie der Kleistpark ganz oben auf der Wunschliste von Emilia und Martin. Für mich hieß es also: Ab in die „wunderschöne, alte Hochzeitsfotografie Berlin – Heimat in Schöneberg“.
Die beiden hatten sich übrigens dazu entschlossen, sich das standesamtliche „Ja-Wort“ in romantischer Zweisamkeit – ganz ohne Gäste zu geben und so war Hochzeitsfotografie Berlin der einzige „Gast“, der die Ehre hatte, dieses Ereignis persönlich mitzuerleben.
Bei der kirchlichen „großen“ Feier im Sommer werden dafür dann über 100 Gäste dabei sein. Da Emilia aus Polen stammt, wird die große Feier in Polen stattfinden und somit von unseren Kollegen aus Polen in Bildern festgehalten werden.

kleistpark-berlin-schoeneberg-brautpaar-hochzeit-paarfotos-just-married-hochzeitsfotografie berlinIch war – wie immer – eine halbe Stunde früher als gebucht am Standesamt, checkte meine Kameras und die Einstellungen und wartete freudig auf das Eintreffen der beiden. Als Emilia und Martin eintrafen, gab es erst mal ein paar Vorab-Fotos auf der Straße vor dem Betreten der heiligen Hallen vom Schöneberger Standesamt. Und dann ging alles ganz schnell – die beiden mussten zum Vorgespräch und zur Überprüfung der Personalien, um danach dann für knapp 10 Minuten vor dem Trausaal auf das Erscheinen der Standesbeamtin zu warten. Das war dann die perfekte Möglichkeit für mich als Hochzeitsfotograf, die aufgeregte Ruhe vor dem Sturm in Bildern festzuhalten. Beim Vorgespräch hatten mich die beiden (wie eigentlich fast jedes andere Brautpaar) vor ihrer Kamerascheue gewarnt – diese war aber wie eigentlich immer im Handumdrehen überwunden und schwenkte über in „Hey, das macht ja voll Spaß“. Was ich eigentlich immer mache, ist, dem Brautpaar am Anfang die gemachten Bilder sofort auf dem Kameradisplay zu zeigen – auf diese Weise sehen die Brautpaare, dass sie auf den Bildern alles andere als unfotogen aussehen, und es tritt eine Lockerheit ein, die im weiteren Verlauf der Hochzeitsreportage zu besseren Bildern beiträgt. Obendrein hat man als Hochzeitsfotograf dann mehr Spaß und kommt sich nicht vor, als würde man Menschen nötigen und vor die Kamera zerren und quälen.
Als sich dann endlich die Türe des „Goldenen Saals“ öffnete und wir hineingebeten wurden, hieß es für mich, in kürzester Zeit alle Details und Aspekte für die kleine Hochzeitsreportage festzuhalten: Blumengedecke, Trauringe, Eheurkunden etc.
Die Trauung war kurz und bündig und wurde mit dem Vorlesen eines Gedichtes durch die Standesbeamtin beendet. Nachdem die Unterschriften und Stempel auf den Urkunden getrocknet waren, folgte die Gratulation der Standesbeamtin und natürlich auch meine Gratulation an das frisch verheiratete Paar. Es mag im ersten Moment „komisch“ klingen, dass sich zwei Menschen ohne Gäste das „Ja-Wort“ im Standesamt geben. Ich muss sagen, dass diese intime, persönliche Ausrichtung durchaus schön und besonders ist!
Nachdem ich meine Kameras zusammengepackt und wir zu dritt den Saal verlassen hatten, hieß es „Paarshooting – time“.
standesamt-berlin-schoeneberg-hochzeit-brautpaar-kuss Hochzeitsfotografie BerlinDie ersten Paarfotos machten wir auf der Gallerie und auf der großen Treppe der Eingangshalle im Rathaus. Die Kulisse ist einfach der Wahnsinn. Dieses geschichtsträchtige Gebäude liefert einem Hochzeitsfotografen quasi in jeder Ecke spannende Hintergründe für besondere Hochzeitsfotos. Um diese Kulisse so gut (und würdig) wie möglich einzufangen, fuhr ich volle Hochzeitsfotografen – Geschütze (Softbox, Funkauslöser für die Blitze etc.) auf – und es hat sich sowas von gelohnt! Es ist zwar immer etwas nervig, die extra 5-Minuten zum Aufbauen von Equipment zu investieren – im Nachhinein ist man beim Betrachten der Bilder aber immer froh, den Mehraufwand betrieben zu haben! Die Bilder sind aber nicht nur aufgrund des technischen Schnickschnacks toll geworden, sondern vor allem, weil Emilia und Martin vor der Kamera die pure Glückseligkeit und Verliebtheit ausstrahlten.
Von Kamerascheue war hier keine Spur mehr zu sehen!
Nach den Paarfotos im Rathaus hieß es dann ab nach draußen in die Kälte, um auf dem nahegelegenen berlin-schoeneberg-hochzeit-brautpaar-auf-strasse-kuss Hochzeitsfotografie BerlinSpielplatz das Paarshooting fortzusetzen.
kleistpark-berlin-schoeneberg-brautpaar-hochzeit-trumpp Hochzeitsfotografie BerlinNach einer ausgiebigen Session auf der Seilbahn und auf der Schaukel ging es dann in Richtung Goltzstrasse für stimmungsvolle Bilder der beiden eingerahmt in nebelige Alleen, um dann anschließend vor den historischen Säulen im Kleistpark Model für mich zu stehen… bzw. zu tanzen. Trotz des bescheidenen Wetters und dem Nebel, in den Berlin an diesem Vormittag getränkt war, strahlen die Bilder dieser Hochzeitsreportage von Emilia und Martin jede Menge Wärme und positive Energie aus. Am Ende war es dann wie so oft: Irgendwie verging die Zeit viel zu schnell, und ich hätte noch stundenlang weiter fotografieren können. Fazit: I love my job!!
Vielen Dank an dieser Stelle an Emilia und Martin, dass Ihr Euch für Hochzeitsfotografie Berlin entschieden habt!

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Wer mehr Fotos von dieser Hochzeit (oder auch anderen Hochzeiten) sehen möchte, kann gerne unsere Hochzeitsfotografie-Berlin – Galerie besuchen.