Hochzeitsfotografie Berlin – „Wozu genau ist eigentlich Katja da, und wie hilft es mir, wenn die Fotografen zu zweit sind?“ (Teil 2)

Hochzeitsfotografie Berlin – „Wozu genau ist eigentlich Katja da, und wie hilft es mir, wenn die Fotografen zu zweit sind?“ (Teil 2)

Hallo, ich bin’s wieder (Katja). Im letzten Teil des Blogs habt Ihr erfahren, wie es mich zur Fotografie verschlagen hat und wo mein Interesse daran herrührt. Heute würde ich Euch gerne erklären, was genau eigentlich mein Part z.B. bei Hochzeitsreportagen ist und wie meine „Arbeit“ (ja, ich tu mich tatsächlich schwer damit, das als Arbeit zu bezeichnen) auch abseits von Shootings aussieht.

Bei Hochzeiten hängt es ein bisschen davon ab, wie lange wir gebucht sind, aber zumindest der Hauptteil läuft meist ähnlich ab.

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsreportagen-102Bei langen Hochzeitsreportagen über den ganzen Tag ist es üblich, dass der Fotograf bei der Vorbereitung der Braut dabei ist und in Bildern festhält, wie sie frisiert und gestylt wird, in ihr Kleid schlüpft und wie sie vielleicht bevor es „ernst“ wird noch einmal gedanklich in sich geht und anschließend zur Kirche oder dem Standesamt gefahren wird etc. Das sind immer tolle Fotos, über die sich natürlich besonders der Bräutigam im Nachhinein freut, da er diese Momente und die Verwandlung seiner Angebeteten jaHochzeitsfotografie Berlin trumpp exposures Hochzeitsreportagen 185 nicht miterlebt hat. Das Schöne daran, dass wir zu zweit fotografieren, ist, dass wir uns aufteilen können. Ich begleite die Braut in diesen Stunden, und Tobi verbringt Zeit mit dem Bräutigam bei dessen Vorbereitungen. So hat auch die Braut später die Möglichkeit, zu sehen, wie es ihrem Gatten im Vorfeld der Hochzeit ergangen ist.

 

Unser Aufteilen ist auch im späteren Verlauf sehr sinnvoll. Einer von uns fotografiert den „Einmarsch“ in Kirche oder Standesamt von draußen, der andere wartet bereits drinnen und kann so die Dekorationen, den Raum und vor allem natürlich das Brautpaar und die Gäste (von vorne) knipsen, während sie den Saal betreten. Dort wechseln wir uns ab, wobei ich oft diejenige bin, die draußen bleibt, Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures-Hochzeitsreportagen 6457während Tobi vor ins Innere flitzt. Bei der Trauung haben wir beide freie Hand und fotografieren beide eigentlich alles. Aaaber aus verschiedenen Perspektiven. Das ist Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures-Hochzeitsreportagen 4455 Kopiesehr praktisch, weil einem so 1. keine Situation oder spezieller Moment entgeht und 2. man Bilder aus verschiedenen Winkeln erhält.
Abgesehen von Brautpaar und Gästen halten wir beide Details fest – soweit möglich. Wobei ich da meistens den Hauptteil übernehme, damit Tobi sich auf das Paar konzentrieren kann, ohne an anderes denken zu müssen. Ich fotografiere dann Details wie z.B. die Ringe, Blumen, Schmuck oder auch tränenüberlaufene Gästegesichter 🙂  Zum Auszug aus der Kirche bzw. dem Standesamt splitten wir uns dann wieder auf, wobei ich meist diejenige bin, die vorrennt, um das Brautpaar und die Gäste beim Austritt ins Freie von vorne ablichten zu können, während Tobi von innen noch z.B. Fotos von Bräutigam und Braut und ihrem Schleier von hinten macht.
Bei Gruppenfotos oder dem Paarshooting von Hochzeitsreportagen hat Tobi nach wie vor die Hauptverantwortung, und um ihn „scharren“ sich die betreffenden Leute. Das ist auch gut so – ich würde mir das 1. noch nicht zutrauen und 2. liegt es mir, glaube ich, auch einfach nicht so sehr. Ich assistiere ihm dann, halte bei starkem Wind mal die Softboxen fest etc. – und wenn noch eine Hand frei ist (wofür ich meistens extra sorge), dann schieße ich aus meiner halbversteckten Position ebenfalls noch ein paar Bilder. Oft sind dies Fotos mit einem gewissen Extraflair, wenn das Brautpaar nicht direkt in die Kamera schaut oder ich sie knipse, während sie sich die Kleider zurechtrücken oder sich auch einfach zwischen den Posen einen verliebten, frisch verheirateten Blick zuwerfen.Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures-44

Auch bei Immobilienaufträgen läuft es ähnlich ab. Tobi fotografiert die gewünschten Standards oder vorgegebenen Settings, die vereinbart wurden, während ich mich den Details widme oder mal einen anderen Winkel ausprobiere. So können wir nicht nur die „Bilder, die jeder will und haben sollte“ am Ende abliefern, sondern diese auch immer noch durch viele schöne Extras aufpeppen.

Abseits vom Fotografieren und Entwickeln der Bilder (was wir ebenfalls beide jeweils einzeln und individuell tun), bin ich außerdem in unserem Homeoffice für die Vertragsentwürfe, Angebote, Rechnungserstellungen und den Hauptteil des bürokratischen Partes für Hochzeitsreportagen verantwortlich.

So, ich glaube, das war es im Groben, und Ihr habt jetzt einen Eindruck darüber bekommen, was mein (An)Teil bei trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin ist und wie Tobi und ich zusammen arbeiten. Uns macht es so einen Heidenspaß, und wir hoffen, dass wir noch viele Paare mit unserer Leidenschaft, die streng genommen auch unser Job ist, glücklich machen können.

Ruft. Uns. An!  😀

Wer mehr Fotos unserer Hochzeitsreportagen sehen möchte, kann gerne unsere Hochzeitsfotografie Berlin – Galerie besuchen.

Hochzeitsfotografie Berlin und wie ich (Katja) ein Teil davon wurde (Teil 1)

Hochzeitsfotografie Berlin und wie ich (Katja) ein Teil davon wurde (Teil 1)

Hochzeitsfotografie Berlin – und wie ich (Katja) ein Teil davon wurde (Teil 1)

Hach ja, fotografieren… Es klingt so absolut nach Klischee, wenn ich sage, dass ich als Kind schon gerne fotografiert habe. Aber was soll ich machen, es ist tatsächlich so.

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures -5969Mein Vater, ein leidenschaftlicher Fotograf, hatte eine (in meinen Kinderaugen) riiieesengroße Spiegelreflexkamera von Minolta und so einen stylischen Silberkoffer dafür – den ich auch heute samt Kamera noch habe; sein Equipment ist eines der wenigen Erinnerungsstücke, die ich an ihn besitze – und ich erinnere mich auch heute noch, wie ich auf Ausflügen und Reisen öfter als mir manchmal lieb war als Motiv herhalten musste. Und gefilmt hat er auch noch. Für mich war es oft wie an Weihnachten: das Warten auf die „Ergebnisse“ und das Glücksgefühl, wenn ich endlich die Bilder in der Hand halten und mir anschauen konnte, was er da so alles fotografiert hatte. Oder wenn er die Leinwand die Wohnzimmer-Wand herabrollte und darauf die alten V8-Filme projezierte und ich mich in Übergröße mit meinem Dreirad durch den Park flitzen sah. Auch beim Einkleben in die traditionellen Fotoalben war ich meiner Mutter mit Eifer und großer Freude gern behilflich. Fotoalben bestücke ich sogar heute im digitalen Zeitalter noch unheimlich gern. Fotos auf dem Laptop oder Handy hin oder her, aber dieser Griff ins Regal nach einem Album, sich damit hinzusetzen und Fotos durchzublättern und in Erinnerungen zu schwelgen… Das mag evtl. keiner nachvollziehen können, aber für mich schlägt das „Laptop anschalten und einen digitalen Ordner durchklicken“ um Längen. Das gleiche Gefühl habe ich z.B. auch mit Büchern und e-Books. Aber ich schweife ab 🙂

Erinnerungen an spezielle Momente, Orte oder Menschen festzuhalten ist mir schon immer wichtig und ein Bedürfnis gewesen. Meine erste Kamera bekam ich, soweit ich mich erinnere, noch zu Kindergartenzeiten. Oft schnappte ich mir auch später im Urlaub die Kamera meiner Mutter und habe am Ende mehr von der Reise festgehalten als sie, weil ich den Fotoapparat nur ungern wieder hergeben wollte (Entschuldigung, Mama!). In der Schule hatte ich Fotokurse, und in einer Foto-AG entwickelten wir unsere Bilder sogar selbst in einer Dunkelkammer. Hmm, dieser Geruch von Entwicklerflüssigkeiten… Das war spannend, keine Frage, aber technisch hochversiert geht anders. Mir war das Technische lange Jahre aber auch gar nicht überaus wichtig. So lange ich am Ende einigermaßen erkennbare Erinnerungen auf Fotopapier hatte, war ich zufrieden. Die Kameras wurden mit der Zeit natürlich trotzdem etwas ausgereifter, aber jeder Profi hätte sich wahrscheinlich mit Grausen – oder Kichern – von mir abgewendet. Aber Hauptsache, ich konnte ein wenig zoomen, hatte auch bei nicht optimalen Lichtverhältnissen am Ende einigermaßen scharfe Bilder, und es war alles darauf zu sehen, worum es mir ging.

Das änderte sich als ich Tobi kennenlernte. Ein paar Jahre zuvor hatte ich zwar schon mit der großen Canon eines Freundes (einer der wenigen Menschen, die noch vor langer Zeit eine „handfeste“ Fotografenausbildung hinter sich gebracht haben) bei Inline- oder Eishockeyspielen ein paar Ausflüge in die Welt der Teleobjektive machen können und immer mehr Spaß an „richtigen“ Fotos gefunden, mir die Tiefenschärfe erklären lassen (Ihr wisst schon, das ist das, wo das Objekt m Vordergrund scharf abgebildet ist und der Hintergrund verschwommen – ich hab das lange „Wischiwschi-Bilder“ genannt), für die ich auch heute noch eine große Schwäche habe, und regelmäßig seine Kamera an mich gerissen, wenn wir uns trafen – aber so richtig wirklich und tatsächlich eine anständige Kamera kaufen und mich damit auseinander setzen wollen… nee, so weit ging es dann doch nicht. Der letzte Kick fehlte mir damals einfach offensichtlich noch.

Bis Tobi in mein Leben trat und dieses nicht nur auf romantische Weise, sondern auch fotografisch zum Besseren veränderte. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals als professionelle Fotografin unterwegs sein würde. Und inzwischen existiert trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin offiziell bereits seit bald 2 Jahren und hat unser beider Leben durchweg zum Positiven verändert. Wahnsinn.

Toll, wenn man als Partner die selben Interessen teilen kann! Und noch besser, wenn man da vom anderen profitieren kann… in diesem Fall war ich das 🙂 Allein durchs Dabeisein, wenn Tobi Fotos in unserer Freizeit mit seiner Nikon D4 machte und diese entwickelt hat, habe ich in kurzer Zeit schon viel aufgeschnappt, und kurze Zeit später nahm ich natürlich auch seine Kamera in die Hand, um mich daran zu versuchen. Mit ersten Erfolgen. Es dauerte nicht lange, da besaß ich eine nagelnagelneue D750 und fuchste mich nach und nach immer mehr in Technik und Techniken ein. Es ist noch ein weiter Weg und viel zu lernen, aber ich glaube, Tobi bei Hochzeiten und anderen Aufträgen (Immobilien etc) inzwischen doch mehr eine Hilfe und weniger Ballast zu sein 🙂

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposuresEr hat mir unheimlich viel gezeigt und erklärt, ich profitiere jeden Tag von seinem Wissen und Können. Inzwischen fotografiere ich nicht mehr nur angsthasenmäßig ständig im Blendenautomatikmodus, sondern durchaus auch komplett manuell, habe mich mit dem Aufsteckblitz und seiner Handhabung angefreundet, und beim Entwickeln der Fotos in Lightroom habe ich schon wirklich lange keine Frage mehr an Tobi gehabt.
Es wird langsam… und es macht solchen Spaß!
Wir ergänzen uns zusätzlich auch noch unglaublich gut. Während er noch eine ganze Weile der Technikexperte von uns beiden bleiben wird, bei dem ich mir Tipps abholen kann und noch immer Neues lerne, so kann ich Tobi mit meinem persönlichen, mir eigenen Blickwinkel auf Menschen und Situationen Hinweise auf Fotomotive geben, die er sonst oft nicht gesehen hätte.

hochzeitsfotografie berlin trumpp-exposuresIch verstehe absolut, dass (Hochzeits-)Fotograf sein Traumberuf ist und wieso er dafür so brennt. Ich wäre viel zu ängstlich, um mich selbständig zu machen, aber trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin ist genau das, was ich mit Tobi zusammen machen möchte, solange ich noch arthritisfreie Finger besitze und eine Kamera halten kann. Ich freue mich sehr für Tobi, dass er diesen Schritt gegangen ist – und auch für mich, dass er mich ein Teil davon sein lässt. Noch mache ich das allein für den Lerneffekt und den Spaß an der Sache ohne finanzielle Gegenleistung. Langfristig gesehen haben wir aber geplant, dass ich meinen „richtigen“ Job in der Zukunft ebenfalls an den Nagel hänge und mit Tobi zusammen von trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin leben werde. Es gibt nichts Schöneres als das, was man liebt nicht ausschließlich für sich selbst, sondern auch für andere Menschen zu tun, ihnen damit Erinnerungen für die Ewigkeit zu schenken und sie damit glücklich zu machen. Natürlich bezahlen die Paare Tobi Geld dafür, klar, aber der schönste Lohn bzw. das was am meisten nach einer fotografierten Hochzeit bei uns nachwirkt, ist der Spaß, den wir währenddessen hatten und das Gefühl der Freude, wenn wir auf dem Heimweg sind und es kaum erwarten können, zu Hause die Macbooks aufzuklappen und die neuen Bilder zu entwickeln. Von den leuchtenden Augen der Paare später bei der Bilderübergabe mal ganz abgesehen.

Vielen Dank auch noch einmal an dieser Stelle an alle Paare, die Tobi und mich und Hochzeitsfotografie Berlin ein Teil ihres großen Tages haben sein lassen! Es war (und ist uns immer wieder) eine Ehre!

Auf bald!

Ps: Was ich eigentlich genau wie, wann und warum mache, wenn ich mit Tobi Hochzeiten fotografiere, könnt Ihr dann im nächsten Teil lesen… oder vorab schon einmal unter anderem hier sehen.

Hochzeitsfotografie Berlin – schon wieder ein multi-kulti-Erlebnis Teil 2

Hochzeitsfotografie Berlin – schon wieder ein multi-kulti-Erlebnis Teil 2

 

Hochzeitsfotografie Berlin bei Luftballon-Käse-Schlüsselwurf im Alten Park

 

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures TempelhofWeiter ging’s dann im „Alten Park“ in Tempelhof: Hier versammelte sich die Hochzeitsgesellschaft zum Sektempfang mit Brezeln und Käsehappen. Conny & Theo hielten eine Rede, ich dokumentierte alles und jeden in Bildern und schoss zwischendurch Bilder von kleinen Grüppchen der Gäste. Der Park war – bis auf die Hochzeitsgesellschaft – menschenleer, die Vögel sangen, das Wasser plätscherte und es war einfach zu schön um wahr zu sein……ok…..die Sonne hätte die Wolken mal vertreiben können…..aber ansonsten war alles perfekt. Dann gingen Conny und Theo zur Brücke, wo sie am Geländer ein Hängeschloss anbrachten, um hinterher die beiden Schlüssel in den See zu werfen. Auf der Brücke entstanden danach coole Fotos: Bilder, auf denen NUR die Frauen der Hochzeitsgesellschaft und Bilder, auf denen NUR die Männer der Hochzeitsgesellschaft vor meiner Linse standen. Sehr cool !!!!
Danach erhielt dann jeder Gast einen Herzballon, an dem von den Gästen Zettel mit Wünschen bzw. Gutscheinen für potenzielle Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures wedding berlin weddingphotographyGeschenke geknotet wurden.
Als alle Ballons startklar waren, ging ich auf die gegenüberliegende Uferseite, um die aufsteigenden Herzen zu fotografieren. Lautlos schwebten die Ballons nach oben während die Hochzeitsgesellschaft laute „aaaah’s“ und „ohhhhh’s“ von sich gab.
Danach orderte ich Conny und Theo nochmals alleine auf die Brücke, damit ich mit meinem Teleobjektiv die beiden mitsamt Brücke, Wasser und Bäumen fotografieren konnte. Es war zwar für den Moment ein Aufwand (der ca. 2 Minuten gedauert hat) – aber er hat sich gelohnt. Wunderschön! Ich hätte noch lange weiterfotografieren und Teil dieser Hochzeitsgesellschaft sein können bzw. wollen, aber der nächste Programmpunkt stand an: Der Einzug ins Café Klatsch.

 

Hochzeitsfotografie Berlin – endlich wieder im Team

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures wedding berlin weddingphotography -594Nach dem Park ging es ins Café Klatsch. Das bedeutete nicht nur einen Wechsel der Locations, sondern für mich eine 500%ige Bereicherung: Katja, die an diesem Tag tagsüber anderweitig beschäftigt war, war meine Verstärkung für den Endteil der Hochzeitsreportage für Conny & Theo’s Hochzeit. Während ich noch im Park fotografierte, war Katja bereits im Café Klatsch, um dort die Räumlichkeiten und die Dekoration zu fotografieren. Im Team arbeitet es sich einfach am besten. Und am allerbesten, wenn man – so wie wir – nicht nur beruflich, sondern auch privat ein eingespieltes Team ist. Im folgenden Verlauf fotografierten wir die geselligen Gäste, den Anschnitt der wunderschönen Hochzeitstorte, die Geschenke, das „Einläuten der Party“ und Fotos von Conny & Theo vor dem Hochzeitsauto.
Danach war für uns dann unser Auftrag – und somit auch die Zeit auf dieser Hochzeit -beendet. Nach dem Einpacken unseres Equipments und nachdem wir uns von Conny und Theo und den Gästen verabschiedet hatten, kam wieder diese seltsame Stimmung auf: Freude über die Gewissheit, dass wir tolle Bilder gemacht haben, Vorfreude auf das Entwickeln der Bilder, aber eben gleichzeitig auch die Wehmut darüber, dass dieser Tag bzw. dieser Auftrag vorbei waren. Seltsam. Scheinbar Segen und Fluch von Hochzeitsfotografen.
Es war ein unvergesslicher Tag, der uns von Hochzeitsfotografie Berlin mehr wie ein Tag mit Freunden und Bekannten vorkam, als ein „Arbeitstag“. Vielen Dank Conny & Theo, dass wir Eure Hochzeitsfotografen sein durften!

Wer mehr Fotos von dieser Hochzeit sehen möchte, kann gerne unsere Hochzeitsfotografie Berlin – Galerie besuchen.

 

Hochzeitsfotografie Berlin – schon wieder ein multi-kulti-Erlebnis Teil 1

Hochzeitsfotografie Berlin – schon wieder ein multi-kulti-Erlebnis Teil 1

Hochzeitsfotografie bzw. eine Hochzeitsreportage steht und fällt – neben dem Brautpaar und der Hochzeitsgesellschaft – mit ausgefallenen Locations, Details und außergewöhnlichen Programmpunkten am Hochzeitstag. Und so fiel uns von Hochzeitsfotografie Berlin die Kinnlade runter, als wir uns mit Conny und Theo zum ausgiebigen Vorgespräch getroffen haben: Die standesamtliche Trauung war im Märkischen Museum geplant. Ja, Ihr habt richtig gehört – anstelle eines Standesamtes wurde für die Trauungszeremonie das Märkische Museum in Berlin mitsamt einer Standesbeamtin angemietet, um sich dort das „ja-Wort“ zu geben. Wahnsinn! Danach waren dann ein Sektempfang im „Alten Park“ in Berlin-Tempelhof und anschließend das Essen und die Party im Cafe Klatsch geplant. Unsere Herzen schlugen höher! Nicht nur die Tatsache, dass wir uns auf eine griechisch-deutsche Hochzeit freuen durften, sondern eben auch all die Locations, die alleine schon Highlights für sich sind……und Hochzeitsfotografie Berlin durfte dabei sein !
Während dem Vorgespräch war uns schnell klar, dass Conny & Theo auf einer Wellenlänge mit uns sind und dass die Chemie stimmte. Wir dachten hinterher: Bei so einem Brautpaar kann die Hochzeitsgesellschaft ja nur DER Knaller sein! Insofern waren wir also ziemlich beruhigt und hatten schon nach dem Vorgespräch Anflüge der Vorfreude auf Conny & Theo’s großen Tag. Als die beiden uns während dem Gespräch von den Locations und den Plänen für ihren Festtag erzählten, konnten wir es gar nicht mehr erwarten, diese Hochzeit in Bildern festzuhalten.

Hochzeitsfotografie Berlin im Märkischen Museum

Dann war es endlich so weit und das Warten hatte ein Ende: Der große Tag war gekommen und ich fuhr mit dem Großteil der Fotoausrüstung zum Märkischen Museum. Im großen Saal liefen bereits die Vorbereitungen für die Trauungszeremonie, ich lernte den verantwortlichen Mitarbeiter des Märkischen Museums und die Standesbeamtin kennen, baute die Videokamera auf, sortierte mein Equipment, das ich während der Trauung brauchen würde und war im Hochzeitsfotografie-Tunnel: Das Hochzeitsfotografen Warm-up begann und so fotografierte ich liebevolle Dekorationen, die eintrudelnde Hochzeitsgäste und das geschmückte Auto.
Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Standesamt-621Von all dem Trubel „abgeschirmt“ war Conny (die Braut), die sich in einem separaten Zimmer aufhielt, um von niemandem (außer ihrer Trauzeugin und mir) vor der Zeremonie gesehen zu werden. Welch ein Privileg! Als Hochzeitsfotograf bekommt man einen Einblick hinter die Kulissen, leidet förmlich mit allen Beteiligten mit (jedenfalls was die anfängliche Nervosität anbetrifft) und hat – ist schwer in Worte zu fassen – irgendwie eine verdammt persönliche und tiefe Verbindung zu allen unmittelbar Beteiligten. Conny sah aus wie eine Prinzessin – geschmückt mit einem unglaublich schönen Brautkleid. Ich nutzte die Gelegenheit ein paar Fotos von ihr in ihrem abgeschirmten Exil vor der Zeremonie zu machen. Wir plauderten, hatten Spaß beim Shooting und plötzlich kamen ein paar Schulkinder, die auf einer Exkursion im Museum unterwegs waren, in den Raum. Mit groß aufgerissenen Augen schauten sie Conny an und meinten „Wow – Sie sehen aus wie eine Prinzessin !!!!!“ – süüüüüüüß – und sie hatten ja so recht!
Nachdem ich genug Fotos von Conny gemacht hatte, ging ich wieder in den großen Saal, fotografierte die immer noch eintrudelnden Gäste und den Bräutigam (Theo), dem ebenfalls die Nervosität anzusehen war. Und dann verging die Zeit bis zum Beginn der Zeremonie wie im Flug und es ging endlich los.

Die Hochzeitszeremonie

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Standesamt-667Mannomann – der große Saal des Märkischen Museums war randvoll gefüllt mit Conny & Theo’s Familien und Freunden, Conny lief den langen Gang hinunter in Richtung Tisch, an dem Theo, sowie die beiden Trauzeugen und die Standesbeamtin warteten. Welch ein Anblick! Ich rannte hin und her, nach vorne und hinten um alle Perspektiven dieses einmaligen Momentes einzufangen. Es war wunderschön! Die Standesbeamtin gestaltete die Trauung sehr persönlich und genau so, wie es die beiden und der Rahmen verdient hatten. Zur „emotionalen Krönung“ gab es noch eine live-Gesangseinlage, die die Gänsehautstimmung dieses einmaligen Moments unterstrich. Als Hochzeitsfotograf ist man meistens im Funktionsmodus, um alle Momente,´und Situationen in den entsprechenden Kameraeinstellungen einzufangen. Während dieser Zermonie spürte ich immer wieder die menschliche Seite in mir trotz trotz der Tatsache, dass ich hier im Auftrag von Hochzeitsfotografie Berlin „arbeiten“ war: Gänsehaut und Rührung. Ich liebe meinen Job. Hochzeitsfotografie ist der absolute Burner !!!!!!
Nach der Zeremonie gratulierten erst mal alle Gäste dem frisch verheirateten Paar. Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures wedding berlin weddingphotography -860
Nachdem ich die Glückwünsche in Bildern festgehalten hatte, erklomm ich die obere Galerie des großen Saales und machte das erste
Gruppenfoto der gesamten Hochzeitsgesellschaft.
Das war dann auch gleichzeitig die erste Gelegenheit, mich allen Hochzeitsgästen als Fotograf vorzustellen. Danach ging’s dann raus auf die Wiese vor dem Museum für ein weiteres Gruppenfoto, sowie das anschließende Paarshooting. Conny und Theo (und auch die beiden Trauzeugen) hatten sichtlich ihren Spaß beim Fotoshooting und auch ich hatte immer wieder ein breites Grinsen im Gesicht. Es ist großartig, wenn man als mehr oder weniger „Unbekannter“ auf Menschen trifft, bei denen man sich so wohl fühlt!

„Ein Wochenende in Potsdam“ oder „Hast Du schon mal von Kyūdō gehört?“ Teil 2

„Ein Wochenende in Potsdam“ oder „Hast Du schon mal von Kyūdō gehört?“ Teil 2

Hochzeitsfotografie Berlin im Haus Sanssouci

An Tag 2 mussten wir nicht wieder im Namen der Hochzeitsfotografie um 6 Uhr aus den Federn krabbeln, sondern konnten ausschlafen, da wir erst mittags mit dem Brautpaar an der Location verabredet waren. So kamen wir noch in den Genuss eines ziemlich guten, gemütlichen Frühstückes im „Hotel Hofmaler“ und hatten selbst danach noch ziemlich viel Zeit, so dass wir beschlossen, schon früher aufzubrechen und uns schon mal im und am „Haus Sanssouci am großen Wannsee“ umzuschauen, bevor der Trubel und die Arbeit beginnen sollten. Weil wir nicht wirklich Lust hatten, all das Fotoequipment wieder durch die halbe Stadt zu tragen und zu schieben, damit 3x umzusteigen etc, wollten wir uns ein Taxi gönnen. Tja, das scheint in Potsdam oft ein schwieriges Unterfangen zu sein. Nach dem ersten „ich habe Ihnen ein Taxi bestellt, es kommt sofort“ der Hotelmitarbeiterin dauerte es am Ende über 40 Minuten und viele Telefonate, bis wir tatsächlich eines vorfahren sehen sollten. Es waren dann nämlich doch keine Fahrer verfügbar, und als sie gerade in Berlin anrufen wollte, um von dort ein Taxi nach Potsdam zu bestellen, fuhr plötzlich ein Berliner Fahrer vor, der uns auf seinem Rückweg in die Stadt gleich mitnahm. So ein Glück… und ein toller Zufall – Hochzeitsfotografie Berlin sagt DANKE !

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsempfang Tischdekoration Haus SanssouciLetztendlich erreichten wir das Haus Sanssouci dann um einiges später als gedacht, aber immer noch so gut in der Zeit, dass wir fast eine Stunde hatten, um uns umzuschauen. Wir trafen auf sehr nette Mitarbeiter, und der Verantwortliche der Organisation zeigte uns gleich erst einmal den Raum, in dem wir unsere Sachen abstellen konnten und führte uns dann in den Raum, an dem abends das Dinner stattfinden sollte. Erfreulicherweise (yippiehyeah!) war dieser bereits voll dekoriert, die Tische gedeckt, und wir beschlossen, die Chance zu nutzen und Fotos zu machen, da wir abends nicht mehr dort sein würden und so dem Paar auch noch tolle Bilder des Saales liefern konnten. Also ab dafür. Wir versanken sofort in den Hochzeitsfotografie – Tunnel und knipsten bestimmt eine halbe Stunde den Saal, die Deko, die Blumen und alles, was der Raum so hergab. In sowas könnte ich mich ja stundenlang fallen lassen… hach.

 

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsempfang HochzeitstorteWährend wir noch mit fotografieren beschäftigt waren, tauchten auch Nayoung und Thomas auf, die im Haus übernachtet hatten und jetzt ebenfalls begutachten wollten, was die Mitarbeiter des Hauses für sie vorbereitet hatten. Schnell wurden noch ein paar Leute (bzw. Tischkarten) umgesetzt und schon stand alles… zumindest für das Abendessen. Wir stimmten uns dann noch kurz mit den beiden über den Ablauf des Tages ab und wanderten dann hinunter in den Garten mit grandiosem Blick auf den Wannsee und vorbeiziehende Segelboote, wo bereits bald der Sektempfang stattfinden sollte. Was für eine tolle Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Hochzeitsempfang HochzeitstorteHochzeitsfotografie – Kulisse !!! Dort schauten wir nach guten Spots für Gruppenfotos und co, und dann trudelten bereits die ersten Gäste ein. Die folgende Stunde verbrachten wir mit fotografieren der Gäste beim Empfang und ein paar Gruppenfotos vom Balkon des 2. Stockes aus. Als die Gruppenbilder im Kasten waren, widmete Tobi sich wieder den Gästefotos, und ich erklomm die Treppe auf die Terrasse im 1. Stock, wo gerade der Konditor den letzten Schliff an der Hochzeitstorte vornahm, um dieses großartige Gebilde in noch unberührtem Zustand abzulichten, bevor sie den hungrigen Gästen zum Opfer fallen sollte 🙂 Dabei kam ich gleich noch in den Genuss etwas zu kosten – hierfür nochmal ein Danke an den Konditor – bevor ich die Torte in allen Einzelheiten unter die Lupe… äh, die Linse nahm. Anschließend wurde die Torte angeschnitten und an die Gäste verteilt, Thomas hielt eine Rede und danach war es auch schon Zeit für die beiden, sich umzuziehen, denn als Überraschung stand auf dem Programm, dass sich beide in die von Nayoung`s Mutter mitgebrachten koreanischen Hochzeitsgewänder warfen. Ein schöner Anblick!

 

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Kyudo BogenschiessenNach vielen bestaunenden „aaah!“s und „oooh!“s gingen wir mit beiden wieder auf ihr Zimmer, wo nun die Kimonos fürs Kyodo angezogen wurden. So ein Ankleiden kann schon mal eine halbe Stunde dauern. Es gibt Unterkimonos, Drüberkimonos, Gi, Hakama, Obi und Tabi und natürlich einen (riesigen) Bogen und Pfeile. Während ich bei Nayoung im Zimmer ein paar Fotos schoss, fotografierte Tobi Thomas beim Hochzeitsfotografie Berlin trumpp exposuresUmziehen. Dann fand das Vorschießen statt. Wirklich beeindruckend, wie viele Rituale es dabei gibt – vorher, nachher und währenddessen. Das Schießen an sich nimmt vielleicht 2 Minuten ein. Der Pfeil wird horizontal auf das Ziel, das Mato, abgeschossen. Die Entfernung und die Anordnung der Zielmitte knapp 30 cm über dem Boden gehen auf die mittelalterliche Schlachtordnung zurück. Die Bogenschützen knieten und versuchten aus dieser Höhe heraus, den durch die Rüstung weniger geschützten unteren Bereich des Gegners zu treffen. Die Bewegungen sind in acht Abschnitte (Hassetsu) gegliedert, weshalb alles etwas länger dauert, als man evtl. angenommen hätte. Wunderschön!

Anschließend wurden nur noch ein paar Gästeportraits geschossen – mit der Kamera und ohne Pfeile, haha – und dann hatten wir auch schon Feierabend und machten uns geschafft, aber glücklich auf den Heimweg. Zu Hause wurden dann natürlich noch Fotos gesichtet und wir fingen auch schon mit dem Entwickeln an, fielen aber relativ zügig auch todmüde ins Bett.

Ein tolles Wochenende mit einem sehr sympathischen Brautpaar und einer bunt gemischten Gästeschar war damit offiziell beendet. Hochzeitsfotografie Berlin sagt danke! Wir freuen uns schon auf die nächste Hochzeit!

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures Standesamt Potsdam Krongut Bornstedt

Wer mehr Fotos von dieser Hochzeit sehen möchte, kann gerne unsere Hochzeitsfotografie Berlin – Galerie besuchen.

„Ein Wochenende in Potsdam“ oder „Hast Du schon mal von Kyūdō gehört?“

„Ein Wochenende in Potsdam“ oder „Hast Du schon mal von Kyūdō gehört?“

„Ein Wochenende in Potsdam“ oder „Hast Du schon mal von Kyūdō gehört?“

Hochzeitsreportage Hochzeitsfotografie Berlin trumpp exposuresJa, ok, dass wir uns vor einer Hochzeit über die Location informieren und diese im besten Falle schon vorab besichtigen, uns nach Zeitplan, Tagesordnungspunkten und Konzept beim Brautpaar erkundigen, um optimal vorbereitet zu sein, dies kennen wir als Hochzeitsfotografen alles – es ist uns mittlerweile quasi in Fleisch und Blut übergegangen. Diese zweitägige Hochzeit hielt allerdings eine kleine Überraschung für uns bereit: es sollte eine Kyūdō-Vorstellung geben, erzählte uns der Bräutigam beim Vorab-Kennenlern-Termin in einem Café. Eine was? Thomas klärte uns schnell auf über die Kunst des japanischen Bogenschießens. Der Berliner und seine koreanische Braut betreiben diesen spannenden Sport seit Jahren im Verein und planten auf der Hochzeitsfeier ein kurzes Vorschießen vor den Gästen. Das klang spannend!

 

War es auch. Aber dazu später mehr. Diese Hochzeit sollte uns über zwei Tage begleiten… oder eher andersherum: wir begleiteten die Hochzeit der beiden über ein ganzes Wochenende. Die Trauung fand in Potsdam auf dem „Krongut Bornstedt“ statt. Was für ein wunderschönes Gelände! Wir kamen uns vor, als wären wir in einem pastellfarbenen, toskanischen Dörfchen gestrandet. Einem ziemlich feudalen Dörfchen. Wer sich ein Bild vom Krongut machen möchte, kann dies auf der Homepage tun, ein toller Ort für eine Hochzeit.

Hochzeitsreportage Hochzeitsfotografie Berlin trumpp exposuresKurz bevor es ins Standesamt zum Ja-Sagen ging, trafen wir uns mit dem Brautpaar für ein Paarshooting.
Wir wünschten, wir hätten mehr als eine Stunde Zeit dafür gehabt, denn dieses Gelände bietet unwahrscheinlich viele Plätze und Örtchen für tolle Bilder für eine Hochzeitsreportage.
So machten wir aber immerhin (Foto)Stop an einem der Torbögen, unter einem kleinen Pavillon, am Seeufer und – auf dem Rückweg Richtung Standesamt noch einmal ganz spontan – an bzw. auf einem alten Traktor.
Die zwei waren ein wirklich hübsches Paar, eingerahmt in wunderschöner Kulisse. Hach ja…

Aber dann wurde es langsam ernst. Während Thomas und Nayoung bei der Standesbeamtin noch die Formalitäten erledigten und die Hochzeitsfotografie Berlin trumpp exposures-5746Gäste sich so langsam vor der Tür versammelten, inspizierten Tobi und ich schon einmal den Trauraum und planten, wer wann am besten von wo und wem Fotos schießen wird. Meist kommt es dann zwar doch anders, aber ein grober Plan hat für eine schöne Hochzeitsreportage noch nie geschadet 🙂  Die Trauung war nach 30 Minuten beendet, das Gratulieren und Tränen trocknen auch, und nach ein paar Gruppenfotos vor dem Standesamt setzte sich unsere Karawane von ca. 25 Leuten zu Fuß in Bewegung Richtung „Restaurant Drachenhaus“ im Park des Schloss Sanssouci. Das klingt jetzt viel unspannender als es bei 30° und mit etwa 25 Kilogramm Fotoequipment im Gepäck bergauf und bergab über Stock und Stein und Sand tatsächlich gewesen ist. Doch dann hatten wir es geschafft, und die Gäste erwartete auf der Terrasse ein Sektempfang, bevor es dann zum Essen hinein in das Restaurant ging.
Hochzeitsreportage Hochzeitsfotografie Berlin trumpp exposures-4558Tobi und ich nahmen hier gegen 14:00 Uhr unsere erste Mahlzeit des Tages ein (da merkten wir erst, dass wir gar kein Frühstück gehabt hatten), und danach war unser erster Hochzeitsreportage-Tag mit der sympathischen, multinationalen Truppe auch schon vorbei. Wir hatten vorab bereits beschlossen, die Nacht über in Potsdam zu bleiben und uns ein schönes Hotel im Holländischen Viertel gesucht, brachten also unser Equipment in das Hotel, bestaunten kurz das süße Zimmer, den Balkon und die Aussicht, sichteten und exportierten die ersten paar hundert Fotos und machten uns dann auch schon wieder auf Richtung Fußgängerzone, wo wir in einem Lokal bei ein paar Getränken und einer leckeren Pizza noch einmal den Tag Revue passieren ließen. Und ja, natürlich hatten wir unsere MacBooks dabei und haben währenddessen schon mal ein paar (mehr) Bilder entwickelt und uns gegenseitig unsere Fotos gezeigt und bestaunt 😉

Unser Abend wird nicht als der allerlängste in die Geschichtsbücher eingehen, wir waren wirklich ziemlich geschafft von einem tollen, aber anstrengenden Tag unter brutzelnder Sommersonne und fielen relativ früh in unser Bett im „Hotel Hofmaler“ (total schönes kleines Hotel übrigens, schaut es Euch gern mal an!), um für Tag 2 der Hochzeitsreportage ausgeschlafen und fit zu sein.

 

Berlin Buffalos – Inline-Hockey Fototraining

Berlin Buffalos – Inline-Hockey Fototraining

Berlin Buffalos oder Inlinehockey-Fototraining

trumpp-exposures hochzeitsfotografie berlin berlin buffalos inlinehockey-1Auf dem Spielfeld quietschen die Rollen von Inline-Skates, es donnert und rummst, wenn Schläger auf den Ball dreschen und Spieler im Zweikampf völlig vergessen, dass das Spielfeld durch brusthohe Holzbanden eingezäunt ist. Katja tickert Ergebnisse UND fotografiert (multitaskingfähig), während Tobi sich nur auf das Fotografieren konzentriert (sowas von null multitaskingfähig 🙂 Die Inline-Hockey Saison ist schon wieder voll im Gange, und da wir von trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin zu den treuen Fans der Berlin Buffalos gehören, sitzen wir -wenn möglich- bei jedem Heimspiel der Büffel auf der Tribüne, bzw. stehen hinter der schützenden Bande am Spielfeld, um aus nächster Nähe die Spiele in Bildern festzuhalten.
Bevor wir weitererzählen, erst einmal zum Inlinehockey: Inlinehockey ist eine Mannschaftssportart, von der es mehrere Abspaltungen gibt.trumpp-exposures hochzeitsfotografie berlin berlin buffalos inlinehockey-5036  Hier zulande bzw. in der deutschen Inline – Hockeyliga stehen pro Mannschaft 5 Spieler (1 Torwart und 4 Feldspieler) auf dem Spielfeld. Inlinehockey ist eine verdammt schnelle Sportart. Die Spieler bewegen sich auf Inline-Skates, sind vollständig mit Schutzausrüstung bekleidet, Körpereinsatz ist nach festgelegten Regeln zulässig, die Tore sind in etwa so groß wie Eishockeytore und gespielt wird mit einem Ball aus Hartplastik, der in etwa so groß ist, wie ein Tennisball.
So, genug Regel-blahblah… Es ist jedes Mal auf’s Neue ein Erlebnis, die Spiele der Berlin Buffalos zu fotografieren. Die Jungs beweisen immer wieder enormen Kampfgeist, geben sich so gut wie nie auf, sind ein eingeschworenes Team, opfern ihre Freizeit für Training und Fahrten quer durch Deutschland für trumpp-exposures hochzeitsfotografie berlin berlin buffalos inlinehockey-1Auswärtsspiele auf und sind obendrein noch ein verdammt netter Haufen. Kurzum: Wie kann man denn KEIN Fan der Berlin Buffalos sein ?!?!?! Unsere Art „danke“ zu sagen, ist unsere ehrenamtliche Fotografen-Tätigkeit für das Team, sowie das Tickern der Ergebnisse für die Liga.
Wir Ihr wisst: Wir lieben es, Hochzeiten zu fotografieren; dennoch ist es immer wieder erfrischend und „mal was total Anderes“, Inline-Hockeyspiele zu fotografieren. Die Kameraeinstellungen und Anforderungen sind komplett anders als bei unseren Hochzeitsreportagen. Insofern erweitern wir auf diese Weise immer wieder unseren fotografischen Horizont in der Disziplin „Sportfotografie“ …bzw. sollte es „verdammt schneller Sport – Fotografie“ heißen. Vor ein paar Wochen haben wir allerdings Portrait- und Mannschaftsfotos der Berlin Buffalos gemacht – das war dann endlich mal ein fotografisches Heimspiel für trumpp-exposures.
Für den Fall, dass wir Euer Interesse geweckt haben – schaut einfach mal auf der Homepage der Berlin Buffalos (www.berlinbuffalos.de) oder auf ihrer facebook-Seite vorbei, oder informiert Euch auf der Seite der deutschen InIine-Hockey Liga (www.ishd.de), ob demnächst in Eurer Nähe ein Spiel stattfindet und vor allem, ob die Berlin Buffalos dieses Jahr in die erste Liga aufsteigen. Wir drücken die Daumen – aber nur mit dem Zeigefinger auf dem Auslöser unserer Kameras!

immerfernweh

immerfernweh

immerfernweh hochzeitsfotografie berlin trumpp-exposures 2Heute schreiben wir mal nicht über uns, unsere Pläne oder unsere Fotografie.
Wir widmen diesen Beitrag zwei Menschen, die uns schon seit Monaten begleiten, obwohl wir die beiden noch nicht persönlich kennengelernt haben. Die Rede ist von Lisa und Johannes – im Internet auch bekannt als „immerfernweh“. Die beiden sind seit Anfang 2017 auf Weltreise und laden jeden Tag – wirklich jeden Tag (es sei denn sie sind so dermaßen von der Außenwelt abgeschnitten, dass sie keinen Internetempfang haben) – auf ihrem youtube-Kanal ein Vlog-Video hoch. Die beiden sind mittlerweile ein fester Bestandteil unseres Tages- bzw. Abendprogramms.

 

immerfernweh hochzeitsfotografie berlin trumpp-exposures 6Aufmerksam geworden sind wir auf Lisa und Johannes, als wir uns auf unsereimmerfernweh hochzeitsfotografie berlin trumpp-exposures 1 Thailandreise vorbereitet haben. Damals waren sie in Thailand unterwegs und haben uns mit ihren Videos indirekt bei der Vorbereitung auf unsere Reise nach Khao Lak geholfen.
Da die beiden auf so eine lustige, authentische und sympathische Art von all ihren Reiseerlebnissen (und mögen sie auch mal unangenehm sein… Bettwanzen oléolé!) berichten, ist es uns mittlerweile egal, wo sie sind und von wo sie Videos hochladen. Wir schauen jedes Video der beiden an und haben immer wieder ein breites Grinsen im Gesicht, wenn wir sehen, wie die beiden Schwaben die Welt erobern. Immerfernweh – Videos sind übrigens nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch der Wahnsinn. Johannes lässt bei jeder Gelegenheit seine Phantom-Drohne für beeindruckende Luftaufnahmen steigen, die Videos sind zu den Beats der jeweiligen Musik geschnitten und die Action-Cam – Aufnahmen zeigen das Gespür der Beiden für Situationen, Komposition und Ästhetik. Immer wieder bewundern wir, dass Lisa und immerfernweh hochzeitsfotografie berlin trumpp-exposures 5Johannes Tag für Tag so viel Zeit für Videobearbeitung, Aufnahmen, Inhalte etc. aufopfern, um den Zurückgebliebenen im kalten Deutschland die Möglichkeit zu geben, „kurz mal wo anders zu sein“. Fantastisch – vielen Dank dafür!
Mit freundlicher Unterstützung von Tante Google haben wir übrigens letzte Woche herausgefunden, dass Lisa und Johannes die selbe Schule wie Tobi besucht haben und, dass sie sogar die selben Lehrer hatten. It’s a small world… und immerfernweh bringt sie uns täglich ein Stückchen näher! Schaut unbedingt mal auf einer der immerfernweh – Seiten vorbei:
youtube: HIER  klicken
facebook: HIER klicken
immerfernweh – Reiseblog: HIER klicken
Instagram: HIER klicken

Anpfiff der Hochzeitssaison 2017

Anpfiff der Hochzeitssaison 2017

Anpfiff der Hochzeitssaison 2017

So, nun ist es endlich mal wieder so weit: Das schöne Wetter vertreibt den Winter; kündigt zeitweise schon den Sommer an und so trudeln nach und nach immer mehr Hochzeitsfotografie – Anfragen der Brautpaare für die Hochzeitssaison 2017 bei uns ein. Da wir bereits einige Wochen vor dem großen Tag ausgiebige Vorgespräche mit unseren Brautpaaren führen, hatten wir in den letzten Wochen das Vergnügen, wieder ein paar Brautpaare persönlich kennenzulernen. Dabei sei erwähnt: Oftmals fragen uns die Brautpaare im Vorfeld „Warum, bzw. wozu ein Vorgespräch… und kann man das nicht auch kurz telefonisch regeln..?“ – um dann hinterher zu sagen „Zum Glück haben wir ein persönliches Vorgespräch geführt“. Warum ist für uns von Hochzeitsfotografie Berlin ein Vorgespräch so wichtig? Ganz einfach: Schöne Hochzeitsfotos können nur entstehen, wenn die Chemie zwischen dem Brautpaar und den Hochzeitsfotografen stimmt. Es gäbe wohl kaum etwas schlimmeres, als am Hochzeitstag zum ersten mal persönlich auf den Hochzeitsfotografen zu treffen und festzustellen, dass man sich in seiner Nähe unwohl fühlt. Das würde man unweigerlich auf den Hochzeitsfotos sehen. Insofern ist ein Vorgespräch eine Art Blind-Date zwischen dem Brautpaar und den Hochzeitsfotografen. Dabei haben die Brautpaare die Möglichkeit uns persönlich kennenzulernen, sich ein Bild von uns zu machen und hinterher zu entscheiden, ob sie sich in unserer Nähe am wichtigsten Tag ihres Lebens wohl fühlen werden. Andersrum genauso: Wir fragen uns hinterher, ob wir uns wohl gefühlt haben und uns vorstellen können, den großen Tag des Brautpaares zu fotografieren, oder nicht. Diese Gespräche machen wir von Hochzeitsfotografie Berlin übrigens unverbindlich und stellen diese auch nicht in Rechnung. Wir sehen das quasi als ein „sich auf neutralem Boden beschnuppern“ und als Chance für beide Parteien. Wir empfehlen allen Brautpaaren, ausgiebige Vorgespräche mit ihren Hochzeitsfotografen zu führen und die Hochzeitsfotografen persönlich kennenzulernen. Viele unterschätzen, wie viel Zeit das Brautpaar am Hochzeitstag mit dem / den Hochzeitsfotografen verbringt und vor allem auch, dass der Hochzeitsfotograf bei sehr persönlichen Momenten nah dabei ist. Da möchte man wirklich nur Menschen um sich haben, in deren Gegenwart man sich wohl fühlt.

Hochzeitsplanung

Hochzeitsfotografie Berlin trumpp-exposures-4120Sofern die Chemie stimmt und beide Seiten denken „das passt“, beginnt die Planung der eigentlichen Hochzeitsfotografie. Für uns bedeutet das, dass wir das Brautpaar über alle Details des Festes befragen, Anekdoten und kleine Geschichten über das Brautpaar oder die Gäste hören und einen kleinen Einblick in den präferierten Bildstil bekommen möchten. Meistens bekommt das Brautpaar hinterher eine kurze to-do Liste von uns, auf der noch offene Fragen unsererseits stehen oder in denen wir um Kontakte zu Standesbeamten, Pfarrern oder Trauzeugen bitten.

 

Hochzeitsfotografie Berlin – Service vor Ort VOR der Feier

trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin-5285Zu unserem Service gehört ebenso, dass wir – sofern eine Hochzeit in Berlin stattfindet – bereits im Vorfeld die Locations, an denen gefeiert wird, begutachten und fotografieren. Auf diese Weise machen wir uns schon lange vor der Hochzeit mit passenden Hintergründen und Spots für Gruppenfotos oder Paarfotos vertraut, können bereits im Vorfeld die Lichtverhältnisse abschätzen und haben dadurch eine bessere Orientierung. Die Bilder und Ideen, die wir dabei bekommen, teilen wir den Brautpaaren mit, damit unsere Vorschläge ggf. in die Planung des Hochzeitstages bzw. der Hochzeitsfotografie am Festtag eingebaut werden können. Wie bereits erwähnt – wir machen das immer, sofern die Hochzeit in Berlin stattfindet. Positiver Nebeneffekt dieser Arbeitsweise ist, dass wir dadurch oftmals Inspirationen für private Wochenendausflüge bekommen. Letztes Wochenende waren wir für die Vorbereitung einer Hochzeit in Berlin – Tempelhof unterwegs. Wir haben das Restaurant, in dem die Feier stattfinden wird, besucht und waren hinterher in dem Park, in dem sich das Brautpaar Bilder wünscht. Während wir uns dort nach Foto-Spots umgeschaut haben, kam eine Hochzeitsgesellschaft in den Park. Da dieses Brautpaar keinen Hochzeitsfotografen dabei hatte, haben wir uns spontan als Fotografen für ein paar Gruppenfotos angeboten. Wir hatten zwar nicht unser High-End – Equipment dabei – dennoch sind dabei ein paar schöne Bilder dabei rausgekommen. Die Bilder bekommt das Brautpaar selbstverständlich umsonst  🙂

Einen ersten Eindruck über unsere Arbeit geben wir Euch in unserer Hochzeitsfotografie Berlin – Galerie.

 

Hochzeitsfotografie Berlin in Thailand – Teil 4

Hochzeitsfotografie Berlin in Thailand – Teil 4

Hochzeitsfotografie Berlin in Thailand – famous last words….

So, die letztenhochzeitsfotografie berlin trumpp exposures wedding photography berlin-4881… leider allerletzten Tage unseres Urlaubes waren angebrochen. Mannomann – was haben wir in so kurzer Zeit alles gesehen und erlebt! Um all die Eindrücke sacken zu lassen, haben wir – wie im letzten Beitrag erwähnt – spontan und ohne Programm unsere letzten Tage gestaltet. Der letzte Blogeintrag endete mit dem Besuch auf dem Markt in Khao Lak – hierzu noch mehr Infos und Tips für die von Euch, die vielleicht irgendwann mal dort hin reisen werden: Auf dem Bang Niang Markt findet man alles: vom geschmacklosen Tourikram (Shirts in grellen Farben und FC Bayern-Trikots etc.) bis hin zu echt authentischen Thai-Essensbuden. hochzeitsfotografie berlin trumpp exposures wedding photography berlin-4880Darum ist das Publikum dort immer gemischt: Hier kaufen Touristen UND Einheimische ein. Sozusagen ein „Schnupperkurs“, um sanft ins thailändische Leben einzutauchen, ohne sich dabei „lost“ zu fühlen. Als Hochzeitsfotografen war es für uns immer wieder eine wahre Wonne, Hochzeitsfotografie Berlin trumpp exposures tornado potato Khao Lakeinfach nur dazusitzen und zu beobachten… und natürlich auch zu essen. Anders als in manch anderen
asiatischen Ländern, kann man ohne Bedenken an Straßenständen und den sogenannten „Garküchen“ essen. Wir hatten zwar Respekt davor – haben aber (leider erst) am letzten Abend in einer Garküche gegessen. Garküchen funktionieren folgendermaßen: Das Essen liegt roh in Portionen auf Tellern in einer Vitrine – man sucht sich aus, was man möchte – das Essen wird auf den Grill geschmissen – yummie yummie nomnom! Für ein paar Cent bekommt man Garnelen, Tintenfisch, Huhn, oder die abenteuerlich aussehenden „Tornado Potato“. Alles was wir gegessen haben, war meeeeeeega lecker und ist uns gut bekommen. Nächstes Mal, wenn wir in Thailand sind, werden wir öfter in Garküchen essen gehen. Also – Tip an Euch: Macht das gleich von
Anfang an, wenn Ihr in Thailand seid!

 

Tag der Abreise

Grrrrr – wir hassen das: Die Gewissheit, dass man vorerst zum letzten mal zum Rauschen des Meeres aufwacht, zum letzten mal Thai-Chilli zum Frühstück isst oder zum letzten mal den Sand zwischen den Zehen spazieren trägt. In unserem Fall war das allerdings nicht hochzeitsfotografie berlin trumpp exposures wedding photography berlin-2011nur ein Abschied von Meer, Strand, Hotel, und kulinarischen Meisterwerken, sondern auch von einem hochzeitsfotografie berlin trumpp exposures wedding photography berlin-3350Hund und einer Katze, die bereits ab dem Abend unserer Anreise regelmäßig vor und in unserem Zimmer waren. Der Hund: Ein 3-beiniger Wonneproppen, der regelmäßig seine Liebe zum Meer und zum Strand durch andächtiges Jaulen verlauten ließ, immer gut gelaunt war und sich oft auf unsere Terrasse schlafen gelegt hat, wenn wir da waren. Die Katze: So ein verschmustes Lebewesen hatten wir bis dato noch nicht gesehen. Er ist uns einmal von unserem Zimmer bis zur Hotellobby gefolgt (war offensichtlich nicht einverstanden damit, dass wir zu einem Tagesausflug aufbrechen), wollte immer gestreichelt werden, legte sich neben unsere Computer auf den Tisch, wenn wir gearbeitet haben… und sogar einmal zu Tobi ins Bett, als dieser in seinen Augen zu lange schlief. Den hätten wir auf der Stelle mit nach Berlin genommen. Wir bilden uns sogar ein, dass er schon angefangen hat zu schnurren, wenn er uns gesehen hat (ja, das war nämlich ganz sicher so!). Na ja – die beiden haben uns oft dazu gebracht, unsere Hochzeitsfotografie – Skills zur Tierfotografie zu switchen.

 

 

Blumen, Strand und Geisterhäuser

hochzeitsfotografie berlin trumpp exposures wedding photography berlin-5116Wenige Stunden, bevor es in Richtung Flughafen ging, sind wir nochmal wehmütig über dashochzeitsfotografie berlin trumpp exposures wedding photography berlin-5128 Hotelgelände gelaufen. Nochmal die Blumen bewundern, das Meer sehen, hören und riechen und die allgegenwärtigen Geisterhäuschen bewundern. Was wir vor unserer Reise nicht wussten: Vor fast jedem Haus in Thailand steht ein sog. „San Phra Phum“ (=Schrein der Erdgeister). Diese Geisterhäuschen werden aufgebaut, sobald Thais ein neues Haus bauen wollen. Mit diesen Geisterhäuschen wird den Erdgeistern (denen eigentlich das Grundstück gehört) eine Alternative zum Grundstück geboten. Sinn und Zweck ist es also, die Geister zu besänftigen. Damit die Erdgeister zufrieden mit ihrer alternativen Bleibe sind, müssen die kleinen Geisterhäuser stets attraktiver aussehen als das Wohnhaus, das auf dem Grundstück steht. Zur attraktiveren Gestaltung werden immer wieder Opfergaben wie Obst, Reis, frisches Wasser, Blumen etc. vor oder in dem Geisterhäuschen abgelegt. Außerdem stehen in den meisten dieser Schreine Figuren, die verstorbene Familienmitglieder und Geister darstellen. Im thailändischen Glauben leben überall Geister, gute und böse, wobei man nicht einmal den Namen der bösen Geister nennen darf, weil das Unglück bringt. Die Erdgeister, für die die Geisterhäuser sind, zählen zu den guten Geistern – sie gelten sogar als Schutzgeister. Und mit dem Schutz dieser Geister ging es dann auch bald in Richtung Flughafen bzw. Berlin.

Hochzeitsfotografie Berlin Sensimar Khao Lak ThailandUnser Fazit der Reise: Da müssen wir so schnell wie möglich wieder hin. Basta!
Wir haben uns nach der Reise inspiriert und mit positiver Energie aufgeladen gefühlt. Thailand hat irgendwas in uns bewegt bzw. mit uns gemacht, das mit Worten schwer zu beschreiben ist.
Zudem durften wir in Thailand tolle Menschen kennenlernen. Sowohl Thailänder, als auch andere deutsche Touristen, die – ähnlich wie wir – Wert auf Natur und neue Kulturen fernab vom Partytrubel kennenzulernen legen – an dieser Stelle: Viele Grüße an Nadine & Thomas aus Karlsruhe und an Axel aus Amberg!
Wir starten mit viel Kraft und positiven Gedanken in die Hochzeitsfotografie – Saison 2017. Wir freuen uns auf die kommenden Hochzeiten, die wir fotografieren werden. Wir freuen uns, wieder in Berlin zu sein. Aber: Wir freuen uns auch schon darauf, in nicht allzu langer Zeit unsere nächste Thailandreise zu buchen.

Wir hoffen, Ihr hattet Spaß beim Lesen und dass ein paar interessante Infos für Euch dabei waren.

Viele Grüße & Frohe Ostern,
Katja & Tobi von Hochzeitsfotografie Berlin