Wenn aus keinem Hochzeitsfotografen plötzlich zwei werden…

Dieses Wochenende durften wir mal wieder ein Paar über zwei Tage begleiten, und – das kann ich schon vorweg nehmen – es hätten auch gern vier sein gedurft. Eigentlich wollten Suse und Stefan überhaupt keinen Fotografen für ihre Hochzeit engagieren (unerhört!). Am Ende haben sie sich aber doch dafür entschieden – im  Namen von trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin ein „danke“ an die Freunde und Verwandten, die sie dazu überredet haben – und zu unserer Freude waren wir diejenigen, die die beiden schlussendlich bei ihrer Trauung begleiten durften. Bei unserem Vorgespräch ein paar Wochen vor dem Termin kristallisierte sich dann zusätzlich noch die Idee heraus, sich evtl. einige Zeit später noch einmal für ein gemeinsames Paarshooting zu treffen – und am Ende wurde aus dieser erst sehr vagen Idee tatsächlich der feste Plan, mit den beiden auch den folgenden Tag zu verbringen und dort nicht nur ein Paarshooting stattfinden zu lassen, sondern im Anschluss...

Als Hochzeitsfotograf von A nach B….und zurück

Der Hochzeitsfotograf und die Verpackungen… Egal, ob wir in unserer Homebase Berlin oder über die Stadtgrenzen hinaus gebucht sind: Als Hochzeitsfotograf hat man immer eine Menge Equipment dabei, um bei dem jeweiligen Auftrag zur vollen Zufriedenheit der Kunden arbeiten zu können. Unsere Ausrüstung bringt je nach Auftrag und Umfang der Kundenwünsche zwischen 8-20 kg auf die Waage. Kamera, Zweit- & Drittkamera, Videokamera, Objektive, Stative, Akkus, Ladegeräte, Blitze, Softboxen, Laptops etc….. Da all diese Geräte nicht nur viel wiegen, sondern auch einen hohen finanziellen Wert haben (den man sich als Hochzeitsfotograf erst mal verdienen muss…), spielen für uns geeignete Taschen und Koffer eine extrem große Rolle: Sie sollen nicht nur chic aussehen, sondern praktisch beim Transport sein UND uns vor Ort einen schnellen  Zugriff auf all unsere Geräte ermöglichen. Außerdem braucht man eine ideale Aufteilung der Taschen in stationäre Homebase und Umhängetaschen,...

Hochzeitsfotografen im Märchenland

Es war mal wieder eine dieser Hochzeiten, bei der wir für 3 Stunden gebucht waren und uns nach der Bildübergabe vom Brautpaar gesagt wurde: „Mannomann……hätten wir Euch doch nur den ganzen Tag als Hochzeitsfotografen bei uns gehabt“. In diesem Fall kommt schon fast spontan unsere Antwort: „Na dann heiratet doch einfach nochmal – wir sind dabei“. Es war wunderschön: Alena und Thomas hatten uns – wie bereits erwähnt – für 3 Stunden als Hochzeitsfotografen in Potsdam gebucht. Auf dem Programm (für uns) standen Bilder unmittelbar vor der kirchlichen Trauung, die kirchliche Trauung, der anschließende Sektempfang, Gruppenfotos und zu guter letzt ein Brautpaarshooting. Als Wahlberliner bin ich immer dankbar und gespannt, an welche für mich bis dato noch unbekannten Orte in und um Berlin mich unsere Aufträge als Hochzeitsfotografen bringen. Bei dieser Hochzeit war es schon allein vom „neuen Ort – Faktor“ für mich der...

Hochzeitsfotografie Berlin – Hufeisen bringen Glück…

Diese Hochzeit in Neukölln/Britz sollte zwar vom fotografischen Ablauf für uns von Hochzeitsfotografie Berlin eher eine kurze werden, doch war sie jede Sekunde wert, und wir wären gern noch länger geblieben bzw. hätten uns gewünscht, Vanessa und Edis hätten (zeitlich) ausufernder gefeiert 🙂 Begonnen hat dieser Freitag für uns allerdings nicht ganz so entspannt wie erwartet: Seit Tagen hatten wir bereits skeptisch immer wieder die Wetterprognosen im Auge, und es sah die ganze Woche über so aus, als würde es tatsächlich ausgerechnet am Hochzeitstag abkühlen und regnen… und zack, als wir am Morgen den ersten Blick aus der Balkontür wagten, stürmte und schüttete es als gäbe es kein morgen. Gut, ok, wir müssen das Wetter eh nehmen wie es kommt, aber zumindest das Brautpaar tat uns leid, weil wir befürchteten, dass viele der geplanten Fotos so nicht stattfinden können würden. Und wer möchte außerdem schon seinen Hochzeitstag als grau und nass in Erinnerung behalten… Bis wir also das...

Hochzeitsfotografie Berlin – „Wozu genau ist eigentlich Katja da, und wie hilft es mir, wenn die Fotografen zu zweit sind?“ (Teil 2)

Hallo, ich bin’s wieder (Katja). Im letzten Teil des Blogs habt Ihr erfahren, wie es mich zur Fotografie verschlagen hat und wo mein Interesse daran herrührt. Heute würde ich Euch gerne erklären, was genau eigentlich mein Part z.B. bei Hochzeitsreportagen ist und wie meine „Arbeit“ (ja, ich tu mich tatsächlich schwer damit, das als Arbeit zu bezeichnen) auch abseits von Shootings aussieht. Bei Hochzeiten hängt es ein bisschen davon ab, wie lange wir gebucht sind, aber zumindest der Hauptteil läuft meist ähnlich ab. Bei langen Hochzeitsreportagen über den ganzen Tag ist es üblich, dass der Fotograf bei der Vorbereitung der Braut dabei ist und in Bildern festhält, wie sie frisiert und gestylt wird, in ihr Kleid schlüpft und wie sie vielleicht bevor es „ernst“ wird noch einmal gedanklich in sich geht und anschließend zur Kirche oder dem Standesamt gefahren wird etc. Das sind immer tolle Fotos, über die sich natürlich besonders der Bräutigam im Nachhinein freut, da er diese Momente und...

Hochzeitsfotografie Berlin und wie ich (Katja) ein Teil davon wurde (Teil 1)

Hochzeitsfotografie Berlin – und wie ich (Katja) ein Teil davon wurde (Teil 1) Hach ja, fotografieren… Es klingt so absolut nach Klischee, wenn ich sage, dass ich als Kind schon gerne fotografiert habe. Aber was soll ich machen, es ist tatsächlich so. Mein Vater, ein leidenschaftlicher Fotograf, hatte eine (in meinen Kinderaugen) riiieesengroße Spiegelreflexkamera von Minolta und so einen stylischen Silberkoffer dafür – den ich auch heute samt Kamera noch habe; sein Equipment ist eines der wenigen Erinnerungsstücke, die ich an ihn besitze – und ich erinnere mich auch heute noch, wie ich auf Ausflügen und Reisen öfter als mir manchmal lieb war als Motiv herhalten musste. Und gefilmt hat er auch noch. Für mich war es oft wie an Weihnachten: das Warten auf die „Ergebnisse“ und das Glücksgefühl, wenn ich endlich die Bilder in der Hand halten und mir anschauen konnte, was er da so alles fotografiert hatte. Oder wenn er die Leinwand die Wohnzimmer-Wand herabrollte und...

Hochzeitsfotografie Berlin – schon wieder ein multi-kulti-Erlebnis Teil 2

  Hochzeitsfotografie Berlin bei Luftballon-Käse-Schlüsselwurf im Alten Park   Weiter ging’s dann im „Alten Park“ in Tempelhof: Hier versammelte sich die Hochzeitsgesellschaft zum Sektempfang mit Brezeln und Käsehappen. Conny & Theo hielten eine Rede, ich dokumentierte alles und jeden in Bildern und schoss zwischendurch Bilder von kleinen Grüppchen der Gäste. Der Park war – bis auf die Hochzeitsgesellschaft – menschenleer, die Vögel sangen, das Wasser plätscherte und es war einfach zu schön um wahr zu sein……ok…..die Sonne hätte die Wolken mal vertreiben können…..aber ansonsten war alles perfekt. Dann gingen Conny und Theo zur Brücke, wo sie am Geländer ein Hängeschloss anbrachten, um hinterher die beiden Schlüssel in den See zu werfen. Auf der Brücke entstanden danach coole Fotos: Bilder, auf denen NUR die Frauen der Hochzeitsgesellschaft und Bilder, auf denen NUR die Männer der Hochzeitsgesellschaft vor meiner Linse...

Hochzeitsfotografie Berlin – schon wieder ein multi-kulti-Erlebnis Teil 1

Hochzeitsfotografie bzw. eine Hochzeitsreportage steht und fällt – neben dem Brautpaar und der Hochzeitsgesellschaft – mit ausgefallenen Locations, Details und außergewöhnlichen Programmpunkten am Hochzeitstag. Und so fiel uns von Hochzeitsfotografie Berlin die Kinnlade runter, als wir uns mit Conny und Theo zum ausgiebigen Vorgespräch getroffen haben: Die standesamtliche Trauung war im Märkischen Museum geplant. Ja, Ihr habt richtig gehört – anstelle eines Standesamtes wurde für die Trauungszeremonie das Märkische Museum in Berlin mitsamt einer Standesbeamtin angemietet, um sich dort das „ja-Wort“ zu geben. Wahnsinn! Danach waren dann ein Sektempfang im „Alten Park“ in Berlin-Tempelhof und anschließend das Essen und die Party im Cafe Klatsch geplant. Unsere Herzen schlugen höher! Nicht nur die Tatsache, dass wir uns auf eine griechisch-deutsche Hochzeit freuen durften, sondern eben auch all die Locations, die alleine schon Highlights für...

„Ein Wochenende in Potsdam“ oder „Hast Du schon mal von Kyūdō gehört?“ Teil 2

Hochzeitsfotografie Berlin im Haus Sanssouci An Tag 2 mussten wir nicht wieder im Namen der Hochzeitsfotografie um 6 Uhr aus den Federn krabbeln, sondern konnten ausschlafen, da wir erst mittags mit dem Brautpaar an der Location verabredet waren. So kamen wir noch in den Genuss eines ziemlich guten, gemütlichen Frühstückes im „Hotel Hofmaler“ und hatten selbst danach noch ziemlich viel Zeit, so dass wir beschlossen, schon früher aufzubrechen und uns schon mal im und am „Haus Sanssouci am großen Wannsee“ umzuschauen, bevor der Trubel und die Arbeit beginnen sollten. Weil wir nicht wirklich Lust hatten, all das Fotoequipment wieder durch die halbe Stadt zu tragen und zu schieben, damit 3x umzusteigen etc, wollten wir uns ein Taxi gönnen. Tja, das scheint in Potsdam oft ein schwieriges Unterfangen zu sein. Nach dem ersten „ich habe Ihnen ein Taxi bestellt, es kommt sofort“ der Hotelmitarbeiterin dauerte es am Ende über 40 Minuten und viele Telefonate, bis wir tatsächlich eines vorfahren...

„Ein Wochenende in Potsdam“ oder „Hast Du schon mal von Kyūdō gehört?“

„Ein Wochenende in Potsdam“ oder „Hast Du schon mal von Kyūdō gehört?“ Ja, ok, dass wir uns vor einer Hochzeit über die Location informieren und diese im besten Falle schon vorab besichtigen, uns nach Zeitplan, Tagesordnungspunkten und Konzept beim Brautpaar erkundigen, um optimal vorbereitet zu sein, dies kennen wir als Hochzeitsfotografen alles – es ist uns mittlerweile quasi in Fleisch und Blut übergegangen. Diese zweitägige Hochzeit hielt allerdings eine kleine Überraschung für uns bereit: es sollte eine Kyūdō-Vorstellung geben, erzählte uns der Bräutigam beim Vorab-Kennenlern-Termin in einem Café. Eine was? Thomas klärte uns schnell auf über die Kunst des japanischen Bogenschießens. Der Berliner und seine koreanische Braut betreiben diesen spannenden Sport seit Jahren im Verein und planten auf der Hochzeitsfeier ein kurzes Vorschießen vor den Gästen. Das klang spannend!   War es auch. Aber dazu später mehr. Diese Hochzeit sollte uns über zwei Tage begleiten… oder eher...